Cölln-Berlin Karte

Cölln und Berlin - Stadtgeschichte

Eine Stadt mit zwei Herzen und doch ein gemeinsames Schicksal

Im heutigen Zentrum der Hauptstadt Berlin wurden im 12. Jahrhundert zwei Siedlungen gegründet. Die auf den Spreeinseln gelegenen Städte Cölln und Berlin waren durch die Spree voneinander getrennt. Als Übergang über die Spree legte man den Mühlendamm an. Im Spätmittelalter wuchsen beide Städte zur Doppelstadt Berlin-Cölln zusammen. Seit jener Zeit erfuhr die Stadt eine signifikante Entwicklung, die sich in einer rapiden Transformation zu einer wirtschaftlichen und politischen Metropole manifestierte.

Cölln

Besiedlung des heutigen Stadtgebiets von Berlin

Die Geschichte der Städte Berlin und Cölln sowie des umliegenden Territoriums beginnt bereits 60.000 v. Chr. Archäologische Befunde deuten darauf hin, dass es seit diesem Zeitpunkt menschliche Siedlungen auf dem heutigen Stadtgebiet gab. Mehr über die Besiedlung erfahren Sie unter Berlin - Erste menschliche Siedlungen über den Link auf dieser Seite.

Erste Bedeutung

Die Askanier machten aus dem sumpfigen Gebiet ein bedeutenden Handelsplatz. Mehr unter Albrecht der Bär - Gründer der Mark Brandenburg über den Link auf dieser Seite.

Stadtgeschichte Cölln und Berlin

1237 wurde Cölln erstmals urkundlich erwähnt und ist älter als Berlin. Nur die Stadt Spandau ist älter (Anno 1197) die 1920 in Berlin eingemeindet wurde.

Aus den beiden Städten wurde die Doppelstadt Berlin-Cölln, einer Stadt mit zwei Herzen und doch ein gemeinsames Schicksal. Durch den Zusammenfschluß entwickelte sich die heutige Großstadt Berlin. Mehr über den historischen Ort und dessen Geschichte lesen Sie unter Berlin - Stadtgeschichte über den Link auf dieser Seite.

Stadtführung Cölln Berlin

Stadtführung

Sachkundige Stadtführer bei der Stadtführung und auf Stadtrundfahrten begleiten Sie ins historische Berlin, direkt zu den Resten der Stadtmauer, zum Cöllnischen Rathaus, zur Gertraudenbrücke und ins Nikolaiviertel. Mit fungierten Wissen erfahren Sie alles über die wechselvolle Geschichte, historische Gebäude und Anektoten. Mehr Informationen und Anmeldung einer Stadtbesichtignug.

Besuchen Sie auch eines der zahlreichen Museen zur Stadtgeschichte wie das Märkische Museum (Stadtmuseum).

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Adresse
Rathausplatz
10178 Berlin Mitte

Anfahrt
U-Bahn U2
Bus 248, 265, M48

Map / Stadtplan
Stadtplan

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Stadtgeschichte von Cölln und Berlin - die Keimzellen im heutigen Berlin

Entstehung der Ortschaft Cölln

Cölln war eine eigenständige Stadt an der Spree.

Die Stadt wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt. Das Jahr 1237 gilt als Grundlage für das Stadtjubiläum 2037 (800 Jahre), obwohl die einzig erhaltene Bestätigungsurkunde erst von 1238 datiert ist und in ihr nur Cölln, nicht aber Berlin erwähnt wird.

Da das Cöllner Wappen den brandenburgischen Adler zeigt, liegt eine Gründung der Stadt durch den Markgrafen nahe.

Der alte Stadtkern befand sich am Petriplatz (in der Nähe der Gertraudenbrücke).

In der Stadt waren die Fernhandelskaufleute die wichtigste Bevölkerungsgruppe, mit Häusern in der Breiten Straße. Das Spreeufer war gut geeignet für das Anlegen von Schiffen als günstiges Transportmittel.

1307 vereinigte sich die Stadt mit der 1244 urkundlich erwähnten Stadt Berlin zur Doppelstadt Berlin-Cölln mit einer nach außen gemeinsamen Verwaltung. Im gemeinsamen Magistrat waren die Berliner entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil durch mehr Stimmen vertreten.

Auf dem Mühlendamm wurde die heutige Rathausbrücke und 1309 ein gemeinsames Rathaus errichtet.

Im Jahr 1376 wüteten schwere Brände in beiden Städte und haben warscheinlich viele wertvolle schriftliche Überlieferungen ernichtet.

Entstehung der Ortschaft Berlin

Das auf der Spreeinsel gelegenen historische Berlin war eine eigenständige Stadt.

Die Stadt wurde 1244 erstmals urkundlich erwähnt. Das Jahr 1237 gilt als Grundlage für das Stadtjubiläum 2037 (800 Jahre), obwohl die einzig erhaltene Bestätigungsurkunde erst von 1238 datiert ist und in ihr nur Cölln, nicht aber Berlin erwähnt wird.

Da das Berliner Wappen den brandenburgischen Adler zeigt, liegt eine Gründung der Stadt durch den Markgrafen nahe.

Der alte Stadtkern befindet sich am Nikolaiplatz im Nikolaiviertel (gegenüber vom Roten Rathaus).

In der Stadt waren die Fernhandelskaufleute die wichtigste Bevölkerungsgruppe, mit Häusern in der Breiten Straße. Das Spreeufer war gut geeignet für das Anlegen von Schiffen als günstiges Transportmittel.

Im Jahre 1307 vereinigte sich die Stadt mit der 1237 urkundlich erwähnten Stadt Cölln zur Doppelstadt Berlin-Cölln mit einer nach außen gemeinsamen Verwaltung. Im gemeinsamen Magistrat waren die Berliner entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil durch mehr Stimmen vertreten.

Auf dem Mühlendamm wurde die heutige Rathausbrücke und 1309 ein gemeinsames Rathaus errichtet.

Im Jahr 1376 wüteten schwere Brände in beiden Städte und haben warscheinlich viele wertvolle schriftliche Überlieferungen ernichtet.

Zusammenschluß zweier Städte

Cölln und Berlin schlossen sich 1432 zu einer Stadtgemeinde zusammen. Die gemeinsame Stadtverwaltung wurde 1442 durch Kurfürst Friedrich II. wieder aufgehoben.

Cölln wurde gezwungen, dem Kurfürsten einen Platz für die Errichtung einer Burg abzutreten. Aus ihr entstand das heutige Berliner Stadtschloss.

1683 ließ Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, die Städte Cölln und Berlin mit gemeinsamen Festungswerken versehen.

Cölln lag nicht länger an der Außengrenze. Jenseits des Spreekanals wurden im Westen die Neustädte Friedrichswerder und im Süden Neukölln am Wasser angelegt.

Teile des Festungswerkes sind noch heute im Straßengrundriss der Stadt zu erkennen, beispielsweise am Hausvogteiplatz.

Die Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt wurden 1710 zur königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin mit rund 1.400 Einwohnern vereinigt.

Der Stadtteil Cölln erreichte 1871 seine höchste Bevölkerungszahl mit 16.554 Einwohnern.

Wegfall des historischen Namens und Umbennung

1920 ging Cölln im neugebildeten Berliner Bezirk Mitte auf.

Zerstörung historische Gebäude durch Krieg und Kommunismus

Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs wurden 30 Prozent der Gebäude zerstört. In der Epoche der DDR wurde ein programmatischer Abriss historischer Bauwerke, sakraler Bauten sowie Stadtschlösser im historischen Stadtgebiet Berlins durchgeführt.

Cölln ist nicht mehr als historische Stadt erkennbar

Aufgrund der Neubebauung mit Plattenbauten auf einem veränderten Straßengrundriss ist Cölln heute nicht mehr als historischer Ortsteil erkennbar.

Die Namen geraten in Vergessenheit

Die Ortsnamen Cölln, Alt-Cölln und Alt-Berlin werden im allgemeinen Sprachgebrauch nicht mehr als Ortsbezeichnungen verwendet. Stattdessen ist der Name Berlin-Mitte gebräuchlich.

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