Berlin Historisch

Berlin ein historischer Ort - Stadtgeschichte

Historischer Ort im heutigen Berlin

Im Jahr 1237 errichteten die Markgrafen von Brandenburg an der Spree, an einer Furt zwischen den Siedlungen Cölln und Berlin, eine Burg, um das Land zu schützen und den Handelsweg zu sichern.

So beginnt die Geschichte einer Stadt, die durch Fleiß, Mut und Anpassung an die Zeit zu einem bedeutenden Zentrum wurde.

Das auf einer Spreeinsel gelegene Berlin war eine der beiden Städte, die im Spätmittelalter zur Doppelstadt Cölln-Berlin zusammenwuchsen.

Berlin

Stadtgeschichte Berlin

Die am nördlichen Ufer der Spree gelegene Stadt Berlin wurde erstmals im Jahr 1244 urkundlich erwähnt. Angelegt wurden die Siedlungen von Kaufleuten.

Berlin ist jünger als die gegenüberliegende Stadt Cölln (1237) sowie die Städte Spandau und Köpenick. Spandau wurde bereits 1197 urkundlich erwähnt. Sie wurde erst 1920 nach Berlin eingemeindet. Auch Köpenick ist älter als das historische Berlin und wurde schon 1209 erwähnt.

Aus der Doppelstadt Berlin-Cölln an der Spree entwickelte sich die heutige Großstadt Berlin. Ein historischer Ort und dessen Stadtgeschichte weiter auf dieser Seite...

Stadtführung Cölln

Stadtführung

Bei einer Stadtführung und Stadtrundfahrt werden Sie von sachkundigen Stadtführern begleitet und erhalten einen detaillierten Einblick in die historische Entwicklung der Stadt. Die Route führt Sie direkt zu den Resten der Stadtmauer, zum Roten Rathaus und zum Nikolaiviertel, das als Wiege von Berlin gilt. Mehr Informationen und Anmeldung einer Stadtbesichtignug.

Besuchen Sie auch eines der zahlreichen Museen zur Stadtgeschichte wie das Märkische Museum (Stadtmuseum).

[ Mehr Historische Orte ]

Umgebung Berlin

ANZEIGE

Nachschlagen

Entwicklung des heutigen Berlins


Adresse
Nikolaikirchplatz
10178 Berlin Mitte

Anfahrt
U-Bahn U2
Bus 248, 265, M48

Map / Stadtplan
Stadtplan

ANZEIGE
Stadtgeschichte von Cölln - ein historischer Ort mitten im heutigen Berlin

Entstehung der Ortschaft Berlin

Das auf der Spreeinsel gelegenen historische Berlin war eine eigenständige Stadt.

Die Stadt wurde 1244 erstmals urkundlich erwähnt und erhält das Stadtrecht. Das Jahr 1237 gilt als Grundlage für das Stadtjubiläum 2037 (800 Jahre), obwohl die einzig erhaltene Bestätigungsurkunde erst von 1238 datiert ist und in ihr nur Cölln, nicht aber Berlin erwähnt wird. Die Siedlung wächst rasant, ein Markt entsteht und Händler aus nah und fern kommen in die Stadt.

Da das Berliner Wappen den brandenburgischen Adler zeigt, liegt eine Gründung der Stadt durch den Markgrafen nahe.

Der alte Stadtkern befindet sich am Nikolaiplatz im Nikolaiviertel (gegenüber vom Roten Rathaus).

In der Stadt waren die Fernhandelskaufleute die wichtigste Bevölkerungsgruppe, mit Häusern in der Breiten Straße. Das Spreeufer war gut geeignet für das Anlegen von Schiffen als günstiges Transportmittel.

Im Jahre 1307 vereinigte sich die Stadt mit der 1237 urkundlich erwähnten Stadt Cölln zur Doppelstadt Berlin-Cölln mit einer nach außen gemeinsamen Verwaltung. Im gemeinsamen Magistrat waren die Berliner entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil durch mehr Stimmen vertreten. Eine Stadt mit zwei Herzen und doch ein gemeinsames Schicksal.

Auf dem Mühlendamm wurde die heutige Rathausbrücke und 1309 ein gemeinsames Rathaus (Altes Rathaus) errichtet.

Im Jahr 1376 wüteten schwere Brände in beiden Städte und haben warscheinlich viele wertvolle schriftliche Überlieferungen ernichtet.

Residenz der Hohenzollern

Die Stadt wird 1415 zur Residenz der Hohenzollern ernannt und somit zum Mittelpunkt der Mark Brandenburg

Zusammenschluß zweier Städte

Cölln und Berlin schlossen sich 1432 zu einer Stadtgemeinde zusammen. Die gemeinsame Stadtverwaltung wurde 1442 durch Kurfürst Friedrich II. wieder aufgehoben.

Cölln wurde gezwungen, dem Kurfürsten einen Platz für die Errichtung einer Burg abzutreten. Aus ihr entstand das heutige Berliner Stadtschloss.

1683 ließ Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, die Städte Cölln und Berlin mit gemeinsamen Festungswerken versehen.

Cölln lag nicht länger an der Außengrenze. Jenseits des Spreekanals wurden im Westen die Neustädte Friedrichswerder und im Süden Neukölln am Wasser angelegt.

Teile des Festungswerkes sind noch heute im Straßengrundriss der Stadt zu erkennen, beispielsweise am Hausvogteiplatz.

Königlich Preußische Residenz

Die Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt wurden 1701 zur königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin mit rund 1.400 Einwohnern vereinigt.

Unter König Friedrich I. beginnt der Aufstieg zur Hauptstadt eines großen Reiches.

Reichsgründung

Nach der Reichsgründung wird Berlin im Jahre 1871 Hauptstadt des Deutschen Reiches.

Wegfall des historischen Namens und Umbennung

1920 ging Cölln im neugebildeten Berliner Bezirk Mitte auf.

Zerstörung durch Krieg

Im Zweiten Weltkrieg wurden 30 Prozent der Gebäude zerstört. Zur DDR-Zeit folgte dem programmatischen Abriss der historischen Gebäude und des Stadtschloßes.

Abriß historischer Gebäude

Durch die Neubebauung mit Plattenbauten auf verändertem Straßengrundriss ist heute die Doppelstadt Cölln-Berlin nicht mehr als historischer Ortsteil erkennbar.

Der Name gerät in Vergessenheit

Der Name Alt-Berlin wird im allgemeinen Sprachgebrauch nicht mehr als Ortsbezeichnungen verwendet. Stattdessen ist der Name Berlin-Mitte gebräuchlich.

ANZEIGE

Was sie in Berlin gesehen haben müssen

Besuchen Sie interessante Orte in Berlin

Stadtgeschichte

Cölln
Gründerstadt
Berlin
Biografie einer Stadt

Erste Besiedlung - Stadtrecht - Entwicklung