Rotes Rathaus in Berlin - Rathäuser
Berliner Rathaus - Regierender Bürgermeister - Regierungssitz - Senat
Das Rote Rathaus befindet sich im historischen Stadtkern Berlins im Ortsteil Mitte. Der Gebäudekomplex, der in der Stilrichtung der Neorenaissance errichtet wurde, ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Berlin und wird gemeinhin als Rotes Rathaus oder Berliner Regierungssitz bezeichnet.
Namensnennung Rotes Rathaus
Der Name des Regierungsgebäudes Rotes Rathaus bezieht sich auf die Fassadengestaltung mit roten Klinkern.
Sitz der Landesregierung
Der Gebäudekomplex Rotes Rathaus ist Sitz des Berliner Senats und des Regierenden Bürgermeisters.
Veranstaltungen Rotes Rathaus
Im Regierungsgebäude finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Der Wappensaal Rotes Rathaus, und der Säulensaal kann für besondere Anlässe wie zum Beispiel Hochzeiten gemietet werden.
Vor Rotes Rathaus ist Markt angesagt
Vorm Regierungssitz findet regelmäßig ein Wochenmarkt und der Weihnachtsmarkt Rotes Rathaus statt.
Denkmal Regierungsgebäude
Das Regierungsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Besichtigung Rotes Rathaus
Besuchergruppen für Rotes Rathaus können sich telefonisch anmelden unter der Rufnummer: 030/9026 2032
Daten Rotes Rathaus
Umgebung Rotes Rathaus
- Platz vor dem Roten Rathaus
- Altes Rathaus
- Neptunbrunnen
- Fernsehturm
- Marienkirche
- Rathauspassagen
- Nicolaiviertel
- Stadtschloß
Sightseeing
Veranstaltungen um Rathaus
Regierung (Senat)
Besucher Informationen Rotes Rathaus
| Öffnungszeiten | |
|---|---|
| Montag | 08:00 - 20:00 |
| Dienstag | 08:00 - 20:00 |
| Mittwoch | 08:00 - 20:00 |
| Donnerstag | 08:00 - 20:00 |
| Freitag | 08:00 - 20:00 |
| Samstag | 08:00 - 20:00 |
| Sonntag | 08:00 - 20:00 |
Im Mittelalter fungierte das Alte Rathaus in Berlin als zentrales Verwaltungs- und Ratsgebäude. Seine Lage an der Schnittstelle von Königstraße (heute: Rathausstraße) und Spandauer Straße im Berliner Bezirk Mitte prädestinierte es für diese Funktion. Zur besseren Orientierung: gegenüber des jetzigen Roten Rathaus.
Die Errichtung des Alten Rathauses erfolgte um das Jahr 1270 auf der rechten Spreeinsel. Das Gebäude verfügte über zwei Stockwerke, wobei das Erdgeschoss seit 1320 mit einem gotischen Kreuzgewölbe versehen und als Tuchhalle genutzt wurde. Die Räumlichkeiten im Obergeschoss wurden für die Abhaltung der Ratssitzungen genutzt.
Direkt an der Straßenecke befand sich die sogenannte Gerichtslaube. Sie war Teil des Alten Rathauses. An dieser Stelle wurde Recht gesprochen, an jener Stelle befand sich ein Pranger, der mit einem Kaak-Relief verziert war (Vogelkopf mit menschlichem Gesicht), sowie das sogenannte Arme-Sünder-Bänkchen.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das historische Alte Rathaus als unmodern und einer aufstrebenden Stadt wie Berlin als unwürdig erachtet, sodass es dem Erdboden gleichgemacht wurde.
An der Stelle des ehemaligen Alten Rathauses, das die charakteristischen Elemente Ratsgebäude, Gerichtslaube und Uhrenturm umfasste, verläuft heute ein U-Bahntunnel der Linie U5 (Haltestelle Rote Rathaus).
Neubau eines Rathauses
Das Rote Rathaus wurde im Jahr 1869 errichtet. Es wurde hinter dem bisherigen Rathausgebäude gebaut. Es ist im historischen Kontext der Stadt als relativ jung einzustufen. Seine Errichtung erfolgte durch Hermann Friedrich Waesemann. Als Vorbild für die Architektur diente das Westpreußische Rathaus in Thorn. Die Architektur des Turms hingegen geht in Anlehnung an die Türme der Kathedrale von Laon in Frankreich zurück.
Terrakottafries am Roten Rathaus
Der bauplastische Schmuck am umlaufenden Balkon im ersten Stockwerk ist als ein außergewöhnliches Merkmal zu betrachten, das sich signifikant vom übrigen Baustil abhebt. Der Terrakottafries, eine Reihe von 36 Relieftafeln, welche Ereignisse der Geschichte Berlins und Brandenburgs vom 12. Jahrhundert bis 1871 darstellen, wurde zwischen 1876 und 1879 von einer Reihe von Künstlern gestaltet, darunter Ludwig Brodwolf (1839–1895), Alexander Calandrelli, Otto Geyer (1843–1914) und Rudolf Schweinitz (1839–1896).
Turm
Die Turmhöhe beträgt 74 Meter, bis zur Spitze sind es 94 Meter. An jeder Turmseite befinden sich in kleinen Erkern acht Bären, die als Wappentiere zu verstehen sind. Die vier großen runden Turmuhren mit einem Durchmesser von jeweils 4,75 Metern wurden von Johann Mannhardt aus Mannheim geliefert.
Die Höhe des Rathausturms kann als eine Form des Protests gegen den Kaiser interpretiert werden. Die Höhe des vorliegenden Gebäudes übersteigt die der Kuppel des Berliner Stadtschlosses.
Beschädigungen im Krieg
Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs erlitt das Gebäude schwerwiegende Beschädigungen. In den Jahren 1951 bis 1956 wurde das Rote Rathaus wieder aufgebaut.
Nachd der darauffolgenden Teilung Berlins wurde das rote Backsteingebäude Sitz des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ost-Berlin sowie des Oberbürgermeisters von Ost-Berlin.
Stadtverwaltung / Regierung / Senat
Auf Grund der Teilung der Stadt war der West-Berliner Senat bis 1991 im Rathaus Schöneberg untergebracht.
Im Jahr 1991 erfolgte der Rückzug der wiedervereinigten Verwaltung in das Rote Rathaus, das fortan als Sitz des Berliner Senats und des Regierenden Bürgermeisters dient.
Veranstaltungen im Wappensaal Rotes Rathaus
Teile des Rathauses wie zum Beispiel der Wappensaal werden für Veranstaltungen genutzt.
Der Festsaal steht auch für private Feiern wie Hochzeiten, Events und Konzerte zur Verfügung.
Für Anfragen steht Ihnen die oben genannte Nummer zur Verfügung.
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