St. Marienkirche Berlin Mitte

Sakralbau

Die St. Marienkirche befindet sich an der Karl-Liebknecht-Straße am Fuße des Fernsehturmes im Berliner Ortsteil Mitte, zwischen Alexanderplatz und Nikolaiviertel.

St. Marienkirche Berlin

Älteste Pfarrkirche Berlins

Die St. Marienkirche ist die älteste noch sakral genutzte städtische Pfarrkirche Berlins, eines von ursprünglich sechs mittelalterlichen Kirchengebäuden in der historischen Mitte Berlins, im ehemals dicht bebauten Marienviertel.

Der Sakralbau wurde 1292 erstmals urkundlich als Pfarrkirche erwähnt.

Die Grundmauern bestehen aus Feldsteinen, über denen sich eine aus roten Ziegeln Hallenkirche im märkischen Backsteingotik ruht. Der 48 Meter hohe Turm aus Kupfer besitzt einen Unterbau aus Muschelkalk.

Das Kirchengebäude ist eine dreischiffige Hallenkirche. Außerdem besitzt es ein einschiffigen Chor mit Sterngewölbe. Sie verfügt über eine Gruft mit einer Gruft-Kapelle auf zwei Ebenen. Das Langhaus verfügt über keine Ornamentik. es ragen achteckige und gebündelte Pfeiler empor.

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Der Hochaltar wurde um 1762 von Andreas Krüger im Stil des Barock geschaffen. Ihm zieren drei, von kompositen Säulen gerahmte Gemälde von Bernhard Rode. Links ist Jesu Gebet am Ölberg dargestellt, rechts wie Thomas seine Finger in die Seitenwunde Christi legt. Vor dem Altar steht das gotische Taufbecken, aus dem Jahr 1437. Die Orgel der St. Marienkirche wurde 1720 von Joachim Wagner mit insgesamt 2556 Orgelpfeifen geschaffen.

Die St. Marienkirche besitzt fünf Kirchenglocken in den Schlagtönen g0, h0, cis1, e1 und e2 und hängen an gekröpften Jochen.

Die Marienkirche ist Predigstätte der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien.

Sage um die Entstehung der St. Marienkirche

Es gibt eine Sage um den Baumeister der St. Marienkirche. Dazu mehr auf dieser Seite unter der Überschrift Sage um den Baumeister der St. Marienkirche.

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  • www.marienkirche-berlin.de

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Adresse
Karl-Liebknecht-Straße 8
10178 Berlin Mitte

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Telefon
030/2475 9510

Anfahrt
U-Bahn U2, U5, U8
Bus 248, M48

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Besucher Informationen St. Marienkirche

Öffnungszeiten
Montag 09:00 - 20:00
Dienstag 09:00 - 20:00
Mittwoch 09:00 - 20:00
Donnerstag 09:00 - 20:00
Freitag 09:00 - 20:00
Samstag 09:00 - 20:00
Sonntag 10:00 - 22:00
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Sage um den Baumeister der St. Marienkirche

Der Baumeister von St. Marienkirche

Der Baumeister der St. Marienkirche war neben seiner Tätigkeit auch ein leidenschaftlicher Spieler.

Als er sein gesamtes Vermögen verspielte griff er zu den Baugeldern. Zu seinem Glück gewann er, wurde jedoch noch leichtsinniger. Seine Sucht veranlasste ihn, die gesamte Baukasse zu berauben.

Am Spielort traf der Baumeister auf ein fremden Mann, an dem er das gesamte Geld verloren hatte. Er entschloss sich das Leben zu nehmen.

Der Fremde hielt ihn zurück und bot ihm einen Pakt an. Der Baumeister erkannte in ihm den Teufel und willigte ein und versprach seine Seele zu opfern, wenn er bloß das Baugeld zurück bekommen könnte.

Da es dem Teufel nicht genügte, schlug er vor, das der Baumeister beim Ausbau der St. Marien am Hauptgewölbe einen Fehler machen sollte. Die Kirche solle bei der Weihe über die Gläubigen zusammenbrechen. Alle diese Seelen gehörten dann dem Teufel.

Der Baumeister unterschrieb den Pakt mit seinem Blut.

Nach kurzer Zeit bereute der Baumeister sein Handel und wollte den Teufel überlisten. Er baute das gesamte Gewölbe so stark und fest das es für immer Stand hielt. Nach der Einweihungsfeier näherte er sich der Kirchtür und erblickte davor den Teufel. Der Baumeister erschrak und traute sich nicht über die geweihte Schwelle zu gehen. Der Teufel stürzte sich auf den Baumeister. Nun lag dieser mit gebrochenem Hals vor der Tür der St. Marienkirche.

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