Stasi Dokumentationscentrum in Berlin

Stasicherheitsdienst der DDR

Das Stasi Dokumentationscentrum in Berlin befindet sich im Bezirk Mitte. Die ständige Ausstellung im Informations- und Dokumentationszentrum Berlin widmet sich insbesondere den Aktivitäten des Staatssicherheitsdienstes.

Das MfS kontrollierte die Staatssicherheit alle Lebensbereiche ihrer Bürger. Für ihre Überwachungseinsätze waren die Stasi-Mitarbeiter bestens gerüstet. Das Ministerium unterhielt Diensteinheiten, die technische Geräte selbst entwickelte, mit der es versuchte in die Privatsphären der Bürger einzudringen und Informationen jeglicher Art zu sammeln.

Stasi Dokumentationscentrum in Berlin

Die Ausstellung zeichnet die geschichtliche Entwicklung des Staatssicherheitsdienstes nach und dokumentiert einige seiner Aufgaben. Zu sehen ist unter anderem Kopien verschiedener Stasi-Akten, darunter die eines inoffiziellen Mitarbeiters, die Personalakte eines hauptamtlichen Mitarbeiters, die Akte eines Offiziers im besonderen Einsatz (OibE).

Staatssicherheit

Das Hauptquartier des Ministerium für Staatssicherheit (MfS) befand sich in Berlin Lichtenberg.

Die Staatssicherheit (Stasi) wurde 1950 gegründet und war der Inlands- und Auslandsgeheimdienst der DDR.

Es diente den Machterhalt der Kommunistischen Regierung in Ost-Berlin. Das Spitzelministerium war aber auch die Ermittlungsbehörde für „politische Straftaten“ (Regimekritiker, Opposition, Bürgerrechtler, Umweltaktivisten).

Das MfS war innenpolitisch ein Unterdrückungs- und Überwachungsinstrument der SED gegenüber seiner Bevölkerung. Die Staatssicherheit begleitete seine Bürger in allen Alltagsbereichen.

Stasi Unterlagen

Die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, kurz Stasi-Unterlagen, lassen sich in Karteien, Akten, audio-visuelle Medien und maschinenlesbare Daten (Disketten, Magnetbänder, Magnetplatten, Datenbanken) aufteilen.

Es sind bisher 39 Millionen Karteikarten und 111 Kilometer Akten aufgefunden worden. In der Stasi-Unterlagen-Behörde werden außerdem 1,75 Mio. Fotografien, 2.800 Filme und Videos sowie 28.400 Tonbänder verwahrt. Darüber hinaus existieren noch rund 15.500 Behältnisse mit bisher ungesichtetem, zerrissenem Schriftgut.

Akteneinsicht

Jeder Einzelne kann einen Antrag auf persönliche Akteneinsicht bei der BStU stellen. das Formular finden Sie unter der Rubrik Akteneinsicht. →

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Web-Seite

  • www.bstu.bund.de

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10178 Berlin Mitte

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Besucher Informationen Stasi Dokumentationscentrum

Öffnungszeiten
Montag 08:00 - 12:00 13:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 12:00 13:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 12:00 13:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 12:00 13:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 14:00
Samstag Geschlossen
Sonntag Geschlossen