Altes Stadthaus

Regierungsgebäude - Senat - Gebäudekomplex - Baustil

Das Altes Stadthaus befindet sich im Bezirk Mitte. Ursprünglich wurde das Alte Stadthaus zwischen Jüden-, Kloster-, Parochial- und Stralauer Straße als Neues Stadthaus bezeichnet, so dass es immer wieder zu Verwechslungen kam.

Altes Stadthaus

Bau und Entwurf

Das drei geschoßige und repräsentative Gebäude mitten in Berlin, mit seinen fünf Innenhöfen, ist ein Verwaltungsgebäude das die kaiserliche Stadtregierung in den Jahren 1902 nach Entwürfen des Stadtbaurats Ludwig Hoffmann errichten ließ.

An der Jüdenstraße liegt die Hauptachse mit der Eingangshalle und dem Festsaal (Bärensaal) über den sich ein 80 Meter hohen Turm erhebt. Die Fassadengliederung orientiert sich an den Formen des Palladianismus verziert mit toskanische Säulen. Die Fassade ist in grauem Muschelkalk verkleidet. Das Gebäude ist reich mit Bildhauerarbeiten verziert, unter anderem mit 21 Figuren der Bürgertugenden. Das Prunkstück im Gebäudekomplex ist eine Bärenstatue.

Das Alte Stadthaus mißt an der Jüdenstraße 82,63 Meter lang, in der Klosterstraße 126,93 Meter, an der Parochialstraße 108,31 Meter sowie zur Stralauer Straße 94,46 Meter.

Gebäude-Nutzung Altes Stadthaus

Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Gebäude noch ein Verwaltungsbau des Magistrat von Groß-Berlin. Ab 1956 hatte der Ministerrat der DDR hier seinen Sitz, während ein benachbartes Gebäude die Funktion des Stadthauses und die Bezeichnung Neues Stadthaus übernahm. Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 verlor das Gebäude seine Nutzer.

Im Alten Stadthaus befindet sich seit 1997 die Senatsverwaltung für Inneres. Die Senatsverwaltung ist die zentrale Landesbehörde für öffentliche Sicherheit und Ordnung und somit besonders für die Berliner Polizei verantwortlich.

[ Historische Gebäude Berlin ]

Adresse

Klosterstraße 47
10179 Berlin Mitte

Kontakt

Telefon
030/3339 509

Anfahrt

U-Bahn U2, U5, U8
Bus 248

Map / Stadtplan

Stadtplan

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