Kurfürstendamm Berlin

Straße - Boulevard - Flaniermeile - Einkaufsstraße

Kurfürstendamm Berlin ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit sondern auch eine der schönsten Shoppingstrasse und Flaniermeilen der Stadt. Der Kurfürstendamm befindet sich im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Die 3,5 Kilometer lange Hauptverkehrsstraße verläuft vom Breitscheidplatz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Charlottenburg bis zum Rathenauplatz in Grunewald.

Berliner Kurfürstendamm

Besucher und Touristen

Der Ku'damm stellt die touristische Flaniermeile der City-West dar. Er ist der perfekte Ausgangspunkt für eine Stadterkundung.

Auf dem Boulevard findet der Besucher Cafés und Restaurants, Kinos und Theater, Geschäfte und Boutiquen, Dienstleister, sowie viele Hotels.

Geschäfte am Kurfürstendamm

Es gibt unendliche Geschäfte am Kurfürstendamm. So finden sich bekannte internationale Modemarken wie Chanel, Hermès, Prada, Hugo Boss, Giorgio Armani, Dolce & Gabbana, Burberry, Gucci, Tommy Hilfiger, Dior, Michael Kors, Valentino, Yves Saint Laurent, Versace und Louis Vuitton in der Einkaufsstraße wider. Juweliere wie Rolex, Cartier, Bucherer, Bulgari, Wempe und Askania sind dort ebenfalls anzufinden. Auch Firmen wie Apple und Tesla haben sich auf den Kurfürstendamm, einer der angesiedelt.

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Adresse
Kurfürstendamm
10707 Berlin Charlottenburg

Informationen
Telefon
030/3339 509

Anfahrt
U-Bahn U1, U7
Bus 109, 110 M19, M29, X10 ...

Map / Stadtplan
Stadtplan

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Geschichte Kurfürstendamm

Der Kurfürstendamm wurde um 1542 als Weg vom Berliner Stadtschloss zum Jagdschloss Grunewald angelegt.

Die Straße diente zunächst als Reitweg für den Kurfürsten Joachim II.

Um 1767 taucht auf einer Karte von Friedrich Wilhelm Carl von Schmettau zum ersten Mal der Name „Churfürsten Damm“ auf.

Kurfürstendamm um 1900

1873 hatte Otto von Bismarck erstmals den Gedanken an den Ausbau zu einer besonderen Prachtstraße.

Durch Kabinettsorder wurde die Straßenbreite für den auszubauenden Kürfürstendamm auf 53 Meter festgelegt.

Bereits 1886 war die gesamte Straße fertig ausgebaut und gilt heute als Geburtsstunde des Boulevard Kurfürstendamm.

Der Kurfürstendamm entwickelte sich in rasantem Tempo von einer vornehmen Wohnstraße des Neuen Westens zum Vergnügungs-, Kauf- und kulturellen Kommunikationszentrum.

Als Bühne bürgerlicher Selbstdarstellung und Ort kulturellen Aufbruchs, unter anderem mit dem „Café des Westens“ und dem „Lunapark“ trat er bald in Konkurrenz zur alten Prachtstraße Unter den Linden.

Im Verlauf des Dritten Reichs und den Beschränkungen auf politischem und kulturellem Gebiet ergaben sich hier erhebliche Veränderungen.

Mit der Austragung der Olympischen Spielen 1936 wurde den Kurfürstendamm und seinem Flair weiteren Glanz, intellektueller Regsamkeit, internationale Verständigung, künstlerische Kreativität, Provokation, Freizügigkeit, Kommerz, Geist und Kultur verliehen.

Kurfürstendamm um 1945

Im Zweiten Weltkrieg wurden Teile der Bebauung durch alliierte Luftangriffe zerstört.

Der Wiederaufbau erfolgte mit dem Ziel, den Kurfürstendamm in der Zeit des Kalten Krieges zum Schaufenster des Westens und Symbol für das Wirtschaftswunder auszubauen.

Nach der Teilung der Stadt entwickelte sich hier das Geschäftszentrum West-Berlins, die „City West“, insbesondere am Ostende in Richtung des Bahnhofs Zoo.

Der umgangssprachliche Begriff „Ku’damm“ wurde zum Inbegriff der Flaniermeile.

Mit dem Fall der Mauer sank die Bedeutung des Kurfürstendamms, da eine Rückbesinnung auf das historische Berliner Zentrum im Bezirk Mitte einsetzte und das neu errichtete Viertel am Potsdamer Platz zusätzlich Konkurrenz schuf.

Gegenwärtig entwickelt sich der Kurfürstendamm nach der Schließung zahlreicher Kinos, traditionsreicher Theater und alteingesessene Cafés von der Ausgeh- und Amüsiermeile zur einer exklusiven Einkaufsstraße.

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