Museum

Ausstellungen und Museum der U-Bahn mit Samlungen von Betriebsrechnik bis zu hochmoderne Züge.

U-Bahn Museum Berlin

U-Bahn Museum Berlin

Das Berliner U-Bahn Museum befindet sich in Berlin Charlottenburg.

Das ehemaligen Stellwerk am Berliner Olympiastadion beherbergt eine einzigartige U-Bahn Ausstellung.

Technikbegeisterte sehen voller Erstaunen was in all den Jahrzehnten entwickelt und in einem einzigartigen Museum liebevoll zusammengetragen wurde.

Betreiber des Museums

Das Berliner U-Bahn-Museum wurde am 13. September 1997 eröffnet und gehört der BVG.

Verein

Durch den Verein Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn konnten die Räume im ehemaligen Stellwerk mit gesammelten Stücken ausgestattet werden.

Der Verein betreut und pflegt die historischen Fahrzeuge und führt mit ihnen Sonderfahrten durch.

Der Verein zählt rund 60 Mitglieder die zum Teil pensionierte U-Bahner, zum Teil noch aktive Mitarbeiter der BVG, teilweise auch Nahverkehrsbegeisterte aus anderen Bereichen kommen.

Ausstellung

Dies Ausstellung beherbergt eine riesige Samlungen von Betriebsrechnik und Zügen aus der gesamten Zeit seit der in Betriebnahme der ersten U-Bahn von 1902 und ist damit einzigartig in Europa.

In den ehemaligen Betriebsräumen der BVG werden Netzpläne, Signale, Fahrsperrtechnik, Dienstkleidungen, Abzeichen und Fotografien ausgestellt. Der Besucher kann sich in Fahrgastabteile historischer Fahrzeug begeben, Führerstände betrachten und ein Eindruck von Räume für Zugabfertiger machen.

Höhepunkt ist die Leitstelle eines originalen Stellwerks mit scheinbar unaufhörbaren Schaltern, Hebeln und 1200 Signallampen. Die einst größte Anlage in Europa ermöglichte die Sicherung von 616 Fahrstraßen durch die Bedienung von 99 Licht- und Zahlensignalen sowie 103 elektrischen Weichen. Auf der Fahrschautafel zeigten tausenden Lampen sämtliche Signale, Weichen, Fahrstraßen und den Standort von Züge an.

Sonderfahrten mit historischen Zügen

Berliner U-Bahn AusstellungJährlich finden vier bis sechs Sonderfahrten mit den nicht mehr im Betrieb befindlichen Zuggattungen statt.

Möchten auch Sie an einer der zahlreichen Tunnelfarhrten teilnehmen melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 030/2562 7171

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Web-Adresse

  • www.ag-berliner-u-bahn.de

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Adresse

Rossitter Weg 1
14053 Berlin Charlottenburg

Kontakt

Telefon
030/2562 7171

Anfahrt

U-Bahn U2
Bus 104

Map / Stadtplan

Stadtplan Berlin

Besucher Informationen

Öffnungszeiten
Samtag* 10:30 - 16:00 Uhr
* Öffnung nur jeden 2.Samstag eines Monats
Eintrittspreise
Normal 2,00 EUR
Ermäßigt 1,00 EUR

Geschichte der Berliner U-Bahn

1902 wurde in Berlin die erste elektrische Untergrundbahn in Betrieb genommen. Die Bahn, die Großteils als Hochbahn ausgeführt wurde, reichte von Berlin bis in die damals selbstständige Nachbarstadt Charlottenburg.

1910 eröffnete die Stadt Schöneberg die erste kommunale U-Bahn Deutschlands.

Der U-Bahn-Ausbau wird allgemein in drei Entwicklungsphasen unterteilt:

• bis 1913 ► Aufbau des Kleinprofilnetzes in Berlin, Schöneberg, Charlottenburg, Wilmersdorf und Dahlem im Deutschen Kaiserreich – bei diesem Netz ist die Wagenbreite an Straßenbahnmaße angelehnt, also 2,3 m.

• bis 1930 ►Aufbau des Großprofilnetzes im Groß-Berlin der Weimarer Republik – bei diesem Netz beträgt die Wagenbreite 2,65 m

• ab 1953 ►Netzausbau nach dem Zweiten Weltkrieg

Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde begonnen, nach Lösungen für die Verkehrsprobleme in Berlin zu suchen. Am 15. Februar 1902 wurde die erste Strecke zwischen Warschauer Straße und Zoologischer Garten, mit einem Abzweig zum Potsdamer Platz eingeweiht.

Kurze Zeit später folgten weitere U-Bahn-Bauten.

Nach dem Zusammenschluss vieler eigenständiger Gemeinden zu Groß-Berlin im Jahr 1920 wurden Pläne für eine stadteigene U-Bahn-Strecke, die sogenannte Nord-Süd-Bahn, entworfen.

Die AEG nahm eine eigene U-Bahn, von Gesundbrunnen über Alexanderplatz bis Leinestraße in Neukölln in Angriff.

In den 1930er Jahren kam noch eine U-Bahn-Strecke zwischen Alexanderplatz und Friedrichsfelde hinzu.

Während der Zeit der Berliner Mauer und des Kalten Krieges wurde das U-Bahn-Netz in West-Berlin stark erweitert.

Die U-Bahn-Linie U9 wurde als Nord-Süd-Verbindung unter Umgehung des Ostteils der Stadt geschaffen. Die U7 stellte eine Verbindung zwischen Rudow im Südosten und Spandau im Westen her. Die Linien U6 und U8 wurden erweitert.

In Ost-Berlin wurde nur die Linie E (heute U5) bis an den Stadtrand nach Hönow verlängert.

Nach dem Fall der Mauer wurde das getrennte U-Bahn-Netz wieder zusammengeschlossen, die Geisterbahnhöfe im Ostteil der Stadt wiedereröffnet und Linien verlängert.

Im Bau ist die „Kanzler-U-Bahn“ (U55). Sie fährt zur Zeit nur zwischen Hauptbahnhof Berlin und Brandenburger Tor. Sie soll nach Anschluß an den Alexanderplatz bis nach Hönow fahren und heißt dann U5.