Coronavirus in Berlin

Virus - Symptome - Infektion - Ort der Ansteckung - Arzt-Hotline - Quarantäne - Therapie - Versorgung

Das Coronavirus ist in Deutschland angekommen und Berlin ist nicht verschont. Wie schützt man sich und was können Sie tun?

Der Erreger zeigt sich von leichter Infektionen (Erkältung) bis hin zum schweren akuten Atemwegssyndromen.

Coronavirus in Berlin

Viele Menschen in Berlin sorgen sich, seit sich das Coronavirus in Deutschland verbreitet hat. Wie schützt man sich und die Familie?

Wie schütze ich mich vor einer Ansteckung?

Das Coronavirus wird vor allem durch Tröpfcheninfektion übertragen. Wenn ein Infizierter niest, hustet oder ausatmet, verteilt er mikroskopisch kleine Tröpfchen in der Luft, die das Virus enthalten. Niest jemand in die Hände und berührt dann zum Beispiel eine Türklinke, kann sich ein anderer Mensch anstecken der dieselbe Klinke berührt und sich anschließend an den Mund fasst. Das nennt man Schmierinfektion. Auch Infizierte, die sich noch gesund fühlen, sind bereits ansteckend.

In Deutschland mussten Kontaktpersonen von Menschen mit bestätigter Coronavirus-Infektion bislang für 14 Tage in Quarantäne.

Worauf Sie achten sollten

• Möglichts mehr als einen Meter Abstand halten

• Bei einer Begrüßung kein Händeschütteln, keine Umarmungen

• Große Menschenansammlungen meiden

• Mehrmals und gründlich am Tag die Hände ca 20 Sekunden lang waschen

• Niesen Sie nicht in Ihre Hand, sondern in die Armbeuge

Brauche ich eine Atemschutzmaske?

Nein, die meisten Masken bieten so gut wie keinerlei Schutz. Ein Virus halten sie nicht ab.

Soll ich Lebensmittelvorräte anlegen?

Es besteht kein Grund für panikartige Hamsterkäufe. Wer trotzdem vorsorgen will, kann sich haltbare Vorräte für zehn Tage anlegen.

Wenn ich vom Coronavirus betroffen bin?

Wer glaubt, er habe sich mit dem Coronavirus infiziert, sollte erst den Hausarzt oder beim Gesundheitsamt anrufen. Unter der Telefonnummer 030/3100 31 des ärztlichen Bereitschaftsdiensts können Sie Haus- und Fachärzte auch in der Nacht, am Wochenende oder an Feiertagen erreichen. Der Senat für Gesundheit hat zusätzlich noch eine Coronavirus Hotline unter der Telefonnummer 90 28 28 28 (08:00 - 20:00 Uhr) eingerichtet.

Quarantäne - Versorgung

Über eine Quarantäne entscheidet das Gesundheitsamt im wohnortnahen Bezirk. Ihrer Anordnung muss Folge geleistet werden

Sollte man selbst tatsächlich betroffen sein und zu Hause bleiben müssen, kann man sich bei der Versorgung von Lebensmitteln von Freunden oder einen Lebensmittel-Bringdienst helfen lassen.

Coronavirus - Hotline: 030/9028 2828

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat eine Hotline (Täglich von 8:00 - 20:00 Uhr) geschaltet, unter der sich Berlinerinnen und Berliner, die befürchten, sich angesteckt zu haben anrufen und sich beraten lassen können.

Besetzt ist die Hotline durch Fachleute des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, der bezirklichen Gesundheitsämter und der Charité unter Federführung der Senatsverwaltung für Gesundheit.

Die Hotline stark frequentiert, weshalb es zu Wartezeiten kommen kann.

Coronavirus

Der Coronavirus und seine Vertreter verursachen bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen.

Die offenbar aus der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Epidemie 2019/2020 wird auf ein bis dahin unbekanntes Coronavirus, das den Namen SARS-CoV-2 trägt, zurückgeführt.

Beim Menschen sind zahlreiche Coronavirusspezies als Erreger von leichten Infektionen (Erkältung) bis hin zum schweren akuten Atemwegssyndrom festgestellt worden.

Ort der Ansteckung

Coronaviren treten weltweit auf, also auch in Deutschland und werden meist über Tröpfcheninfektion, aber auch über Kontakt- und Schmierinfektion übertragen. Die Inkubationszeit ist abhängig vom jeweiligen Virustyp.

Arzt

Symptome

Infektionen mit dem Coronavirus führen zu einfachen Erkältungskrankheiten.

Die Symptome treten häufig in Form von Entzündung der Nasenschleinhäute, Husten, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Fieber und eher selten Durchfall. Lungenentzündung oder Rippenfellentzündung sind möglich, treten aber eher selten auf.

Manche Coronavirus-Infizierte haben wenige oder gar keine Krankheitszeichen, andere erkranken schwer oder sterben sogar an den Folgen einer Covid-19-Lungenentzündung.

Infektion - Inkubationszeit

Das SARS-CoV führt nach einer Ansteckung nach 2 - 7 Tagen zu Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen.

Innerhalb von 1 - 2 Tagen können unproduktiver Husten und Atembeschwerden folgen.

Bis zu 70 % der Patienten entwickeln auch eine wässrige, nicht-blutige Durchfallerkrankung.

In schweren Fällen entwickelt sich ein akutes Lungenversagen (ARDS) mit Multiorganversagen.

Risikopatienten

Als Risikofaktoren gelten Menschen über 50 mit Diabetes mellitus, Hepatitis oder andere Begleiterkrankungen. Coronavirus-Infektionen bei Kindern verlaufen eher milder.

Therapie

Zur Zeit gibt es keine kausale Therapie gegen Coronaviren. Betroffene Patienten werden isoliert und symptomatisch behandelt. Es gibt experimentelle Ansätze z.B. der Einsatz von Ribavirin, Interferon oder Remdesivir.

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Sollte man selbst vom Coronavirus betroffen sein und zu Hause bleiben müssen, kann man sich bei der Versorgung von Lebensmitteln helfen lassen.