Diät Ratgeber aus Berlin

Gesundheit - Ernährung - Bewegung

Der Diät Ratgeber aus Berlin mit vielen Tipps für Geist und Körper. Die Gesundheit des Menschen ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.

Diät

Die Bezeichnung Diät und wurde ursprünglich im Sinne von Lebensführung verwendet.

Die Diätetik beschäftigt sich hier mit der richtigen Ernährungs- und Lebensweise des Menschen.

Umgangssprachlich wird der Begriff auch mit einer Reduktionsdiät zur Gewichtsabnahme verwendet.

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Gesund und Fit

Diätformen

Die Diät wird als eine spezielle Ernährung des Menschen bezeichnet, bei der längerfristig oder dauerhaft eine spezielle Auswahl von Nahrungsmitteln verzehrt wird.

Eine Diät wird angewendet zur kurzfristigen Veränderung der Ernährungsform zur Gewichtsreduktion oder einer längerfristigen bis dauerhaften Ernährungsumstellung zur unterstützenden Behandlung einer Krankheit.

Fasten bedeutet dagegen den vorübergehenden Verzicht auf Nahrung aus religiöser oder gesundheitlicher Motivation.

Jede Diät-Form, sei es zur Gewichtsreduktion, sei es zur unterstützenden Krankheitsbehandlung, basiert auf einer Verminderung oder Vermehrung des relativen Anteils eines Nahrungsbestandteils gegenüber den anderen und einer Erniedrigung oder Erhöhung der zugeführten Gesamtenergiemenge sowie ggf. einer bilanzierten Veränderung der Flüssigkeitszufuhr.

Reduktionsdiäten

Eine Reduktionsdiät zielt auf die Reduktion des Körpergewichts. Es gibt zahlreiche Reduktionsdiäten, die sich in ihren Methoden teilweise erheblich voneinander unterscheiden. Die Entwicklung und Propagierung der Reduktionsdiäten ist nicht nur den Veränderungen wissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern auch Moden und Weltanschauungen unterworfen. Einige Diätformen werden daher in der Medizin als unbewiesen oder sogar gesundheitsgefährdend angesehen.

Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Reduktionsdiäten nur kurzzeitig, bei Extremformen nur unter ärztlicher Aufsicht, erfolgen. Allgemeiner Konsens ist, dass eine Reduktionsdiät nur dann dauerhaften Erfolg haben kann, wenn ihr eine dauerhafte Umstellung der Ernährung folgt, in der die Energiebilanz des Körpers ausgeglichen ist. Beim Rückfall in alte Ess- und Lebensgewohnheiten kommt es meist zu einem Wiederanstieg des Körpergewichts, dem sog. Jo-Jo-Effekt, weil der Körper bei stark unterkalorischen Diäten auf den Hungerstoffwechsel umstellt.

Es gibt zahlreiche Diäten mit unterschiedlichen Konzeptionen. Derzeit am bekanntesten sind Diäten, die auf Low-Carb, Low-Fat, Trennkost oder dem glykämischen Index basieren.

Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung besteht ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Fruchtzucker (Fructose) und Übergewicht, der nicht auf der vermehrten Kalorienaufnahme beruht, sondern darauf, dass Fructose die Stoffwechseltätigkeit beeinflusst und auf diese Weise die Anreicherung von Körperfett begünstigt.

Diäten zur Krankheitsbehandlung (Krankenkost)

Diäten werden als Einzelmaßnahme oder zusätzlich zur medikamentösen und evtl. operativen Therapie zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt.

Heutzutage wird für die meisten Erkrankungen, wie auch für die Allgemeinbevölkerung, eine, evtl. modifizierte, lactovegetabile Vollwertkost in Verbindung mit körperlicher Aktivität empfohlen.

Die Diätempfehlungen sind ständigen, wissenschaftlich begründeten Veränderungen unterworfen und werden in Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften wie z.B. der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin veröffentlicht. Diäten zur Krankheitsbehandlung sollten besonders in der Anfangsphase unter ärztlicher Begleitung erfolgen.

Ratgeber

Bei Fragen berät sie gern Ihr Arzt oder das Gesundheitsamt.