Sagen Berlin

Sage um Albrecht der Bär in Berlin - Stadtgeschichte

Gesagtes über den Askanier

Um Berlin gibt es unzählige Sagen. Die Berliner Sage um Albrecht der Bär ist eine auf mündlicher Überlieferung basierende, kurze Erzählung von unglaubhaften, fantastischen Ereignissen, die aber als Wahrheitsbericht aufgebaut ist oder auf tatsächlichen Begebenheiten beruht. Eine geschichtliche Sage ist, das es Albrecht der Bär gelang, das heutige Gebiet um Berlin durch Reden zu erobern.

Berlin Sagen

Sage um Albrecht der Bär

Eine historische Sage besagt, dass es Albrecht dem Bären gelang, das heutige Gebiet um Berlin durch Reden zu erobern.

Es wird gesagt ...

In der Gegend des heutigen Berlin, das damals noch nicht existierte, hat der Askanier Fürst Jagd auf Wasservögel gemacht. Im Sumpfwald verliert er seine Gefolgschaft. Zum Zeitpunkt des Einbruchs der Dunkelheit war der Betroffene noch immer nicht in der Lage, seine Orientierung wiederzuerlangen.

Plötzlich schimmerte ein Lichtschein durch die Bäume. Albrecht bewegte sich darauf zu und kam an die Burg des Wendenfürsten Istralowe. Der Fürst war eigentlich sein Feind hielt sich aber an das heilige Gastrecht.

Er bot dem Verirrten ein Nachtlager, Essen und Trinken an und setzte sich sogar zu ihm an den Tisch.

Die ganze Nacht diskutierten die beiden über Gott, die Welt, Religion und Politik. Am Morgen hatte Albrecht es geschafft Istralowe zu bewegen, seinem Gott Triglaw, dem Dreiköpfigen, abzuschwören und ein Christ und Gefolgsmann Albrechts zu werden.

Berlin Stadtgründung

Gründung der Stadt Berlin

Dem Askanier war es bisher nur wenig gelungen slawisches Gebiet zu erobern. Über Nacht war ihm nun ein Fürstentum allein durch Reden zugefallen. Vor Freude beschloss Albrecht, in der Gegend, in der ihm dieser Erfolg beschieden war, eine Stadt zu gründen.

Das tat er dann auf der größeren der beiden Spreeinseln (später Cölln und Berlin genannt), die aus dem Sumpfgelände ragten. Und da er den Beinamen Der Bär führte, nannte er die neugegründete Stadt liebvoll Bärlin.


In der Stadtgeschichte von Berlin ranken sich viele Sagen

Wie im Märchen kommt es oft zur Benennung eines Helden und damit zur Heldensage. Der ursprüngliche Verfasser einer Sage bleibt in der Regel unbekannt. Der Verfasser einer zugehörigen schriftlichen Fixierung ist dagegen gelegentlich benannt.

Im Laufe der über 800-jährigen Stadtgeschichte Berlins sind zahlreiche mythologische Sagen entstanden. Es wird von Riesen, Eroberern, Teufeln, Nixen, Wassermännern, Zwergen, Kobolden und Irrlichtern berichtet. Zu den interessanten Sagen zählt auch die vom Slawenfürsten Jaxa von Köpenick.

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