Kirchengebäude der Moderne in Berlin

Bauwerk - Gebäude - Baustil

Ein Kirchenbau der Moderne in Berlin ist ein Bau von Kirchengebäuden seit dem Ersten Weltkrieg. Zu Beginn der Weimarer Republik nahm der Kirchenbau neuere Tendenzen in Liturgie und Architektur auf. Besondere Fahrt nahm der moderne Kirchenbau nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auf. Durch Kriegszerstörungen konnten nicht alle Kirchen wieder aufgebaut werden. So wurden die Reste der Sakralbauten abgetragen, um Platz zu schaffen für moderne Kirchengebäude.

Kirchengebäude der Moderne in Berlin

Bau moderner Kirchengebäude

Da es beim Kirchenbau keine Vorschriften mehr über Grundriss und Material gab, war hatten Architekten in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Kirchenleitungen weitgehend freie Hand. Als Baumaterial diente vor allem Bruchstein, Ziegel oder Beton. Manche Architekten, bevorzugten Bauten aus Sichtbeton, mit oft gewagten Dachformen. Bekanntestes Beispiel ist wohl die Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche auf dem Breitscheitplatz. Sehr oft wurde die Grundrissform als Zentralbau verwendet, also ein Kirchenraum ohne erkennbare Längsausrichtung. Dies ist erkennbar in Abwandlung des Quadrats oder eines quergestellten Rechtecks, als regelmäßiges Vieleck, in Kreisform oder als kreuzförmiger Grundriss mit etwa gleich langen Armen. Es wurden aber auch unregelmäßige Grundrisse bevorzugt, mit gebogenen Mauern. Deutlich zu erkennen ist die Tendenz zum funktionalen Gemeindezentrum. Dabei werden mehrere Räume zu einem größeren Raum zusammengefasst und bilden das Zentrum der Gemeindearbeit. Einer dieser Räume ist dabei der Gottesdienstraum. Weitere Kirchengebäude nach Baustil »

Zeitgeschichte

Berlin wurde erstmals 1237 urkundlich erwähnt. Da ist es nicht verwunderlich das in den vielen Epochen gebaut, abgerissen, zerstört und wieder aufgebaut wurde. Menschen aus allen Länder der Erde haben Berlin zu dem gemacht was es heute darstellt. Multikulti ist das kulturelle Erbe der Vergangenheit und wird die europäische Metropole weiter prägen.

Typisches Berliner Bebauung

Typisch für die Stadt ist die geschlossenen Bebauung. So tritt das einzelne Gebäude nicht mehr klar als Einzelobjekt in Erscheinung, sondern mehrere Gebäude bilden zusammen einen von Straßen umgebenen Gebäudeblock oder Gebäudekomplex.

Sonstige Bauwerke

Das größte Gebäudeensemble von Berlin ist das Flughafengebäude Flughafen Tempelhof mit einer Länge von 1200 Meter. Das höchtse Bauwerk ist der 368 Meter hohe Fernsehturm im Bezirk Mitte am Alexanderplatz.

Baustil

In Berlin gibt es keinen normierten Baustil. So bestimmen Baustile aus 800 Jahre Stadtgeschichte das Bild der Stadt mit verschiedenen Baustilen wie Barock Bauwerk, Gotisches Bauwerk, Renaissance Bauwerk, Bauwerk des Historismus, Klassizistisches Bauwerk und Bauwerke der Moderne.

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Gebäude Beispiel

Kirchengebäude Ort
St.-Adalbert-Kirche Mitte
St. Bernhard Dahlem
Heilige Familie Prenzlauer Berg
Johanneskirche Zehlendorf
St.-Martins-Kirche Kaulsdorf
Mater Dolorosa Buch
Sankt Theresia vom Kinde Jesu Neukölln
Kirche von der Verklärung des Herrn Marzahn