Altstadt Köpenick in Berlin

Fußgängerzone - Sehenswürdigkeiten - Shopping - Übernachtung - Restaurants - Veranstaltungen

Altstadt Köpenick in Berlin

Die Altstadt Köpenick befindet sich im Bezirk Treptow-Köpenick im Südosten von Berlin.

Idyllisch am Zusammenfluss von Spree und Dahme in einer Wald- und seenreicher Umgebung liegt die mittelalterliche Altstadt.

Urkundlich ist die Stadt an der Spree im Jahre 1210 zum ersten Mal erwähnt worden und somit einer der ältesten Orte von Berlin.

Stadtrecht aus dem Mittelalter

Die Altstadt erhielt bereits im Mittelalter das Stadtrecht und verfügt bis heute über ein gut erhaltenen Altstadtkerne.

Durch die Tat des Hauptmanns von Köpenick wurde im Jahre 1906 die damalige eigenständige Stadt weltbekannt.

Verkehr um die Altstadt

Neben der Straßenbahn und der S-Bahn mit den Bahnhöfen Wuhlheide und Köpenick gibt es mehrere Buslinien der BVG mit Verbindungen in die umliegenden Ortsteile.

Kulturangebot vor Ort

In der Altstadt sind drei Theater ansässig, zu einem das Schloßplatztheater, das Stadttheater Cöpenick und Zilles Stubentheater.

Besucher und Touristen

In der Fußgängerzone gibt es zahlreiche Geschäfte, Dienstleistungsunternehmen, Restaurants, Cafés und Hotels.

Am Ufer der Spree gibt es eine Dampferanlegestelle mit Ausflugschiffe. Von der Anlegestelle starten die Ausflugsschiffe in kurzen Abständen zur City Tour und zur Wasser Tour rund um die Müggelberge.

Veranstaltungen in der Köpenicker Altstadt

Regelmäßig finden in der Köpenicker Altstadt Großveranstaltungen wie Altstadtfest, Konzerte und Weihnachtsmarkt. [Veranstaltungen]

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Adresse

Altstadt Köpenick
12555 Berlin Köpenick

Auskunft

Telefon
030/3339 509

Anfahrt

Tram 27, 60, 61, 62, 67, 68
Bus 164, N65, N67, N69

Map / Stadtplan

Stadtplan Berlin

Karte Altstadt Köpenick

Ansichten

Schloß Köpenick
Schloß Köpenick
Rathaus Köpenick
Rathaus Köpenick
Sehenswürdigkeit
Geschäfte am Schüßlerplatz

Geschichte der Altstadt Köpenick

Zur Zeit der Slawen standen an dieser Stelle Burgen. Die älteste entstand bereits in der Bronzezeit. Im Jahr 849 befand sich hier die Hauptburg und Hauptansiedlung des slawischen Stammes der Sprewanen unter ihrem Fürsten Jaxa von Köpenick.

Im Jahr 1210 findet sich die erste Erwähnung in Dokumenten unter dem Namen Copenic. Um 1232 erhielt Copenic das Stadtrecht.

Die askanischen Markgrafen Johann I. und Otto III. nahmen 1245 die Burg Copenic im sechsjährigen Teltow-Krieg in ihren Besitz. Seit diesem Zeitpunkt gehört Köpenick dauerhaft zur Mark Brandenburg.

1298 wurde die Köpenicker Altstadt urkundlich durch die Bezeichnung oppidum (Marktflecken) und im Jahr 1325 civitas (Stadt) erwähnt. 1323 wurde die damalige Stadt Mitglied des mittelmärkisch-niederlausitzschen Städtebundes.

Im dreißigjährigen Krieg wurde Copenic zum größten Teil verwüstet. Von den hier vorhandenen Bewohnern (Handwerker, Fischer) blieben nur zwölf am Leben.

Die Köpenicker Burg wurde 1558 von Kurfürsten Joachim II. Hektor durch ein Jagdschloss ersetzt. Der Thronfolger des Kurfürsten Kurprinz Friedrich und spätere Friedrich III., ließ 1688 das heutige Schloß bauen.

Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erholte sich die Stadt und erlangte wieder einige Bedeutung, für die wirtschaftliche Entwicklung. Die Ansiedlung von Textilgewerbe und Seidenspinnerei spielte dabei eine bedeutende Rolle. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden in der Stadt eine Reihe von Industriebetrieben und Mietshäusern. Am Rande der Altstadt entwickelten sich die heutigen Ortslagen wie die Kietzer Vorstadt, die Dammvorstadt und die Villenkolonie Wendenschloß.

Am 1. Oktober 1920 wurde Cöpenick durch die Bildung von Groß-Berlin Teil des 16. Verwaltungsbezirks von Berlin.