Nicolaikirche in Berlin

Sakralbau

Nikolaiviertel in Berlin

Die Geschichte der Nikolaikirche reicht in die Gründungsphase Berlins zurück. Die Nicolaikirche befindet sich im Bezirk Mitte im Nicolaiviertel und in unmittelbarer Nähe des Roten Rathaus. Der Unterbau des Turms ist im Original erhalten. Ihre überlieferte Gestalt erhielt sie vom 13. bis 15. Jahrhundert.

Um 1200 wurde die spätromanische Feldsteinbasilika St. Nikolai gebaut. Es entstand eine gotische Hallenkirche, die auch in den folgenden Jahrhunderten immer wieder verändert wurde. Wesentliches Merkmal der Kirche blieb bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die asymmetrische mittelalterliche Fassade mit einen schlanken Turm. Der Kirchenturm wurde mit acht Ecktürmchen in den 1870er Jahren durch Doppelturm ersetzt wurde.

Im Kircheninnere ist im Westbereich in drei gotisch bzw. barocken Jochen überwölbt. Der Chor ist als Umgangsbereich mit Randkapellen gestaltet. Das Hauptschiff wird von Strebepfeilern getragen.

Um die Kirche entwickelte sich eine Siedlung mit zwei Kernbereichen: Berlin, die etwas größere Ansiedlung. Sie entstand östlich der Spree. Das kleinere Cölln direkt lag direkt gegenüber, am westlichen Ufer. Beide Orte waren durch den Mühlendamm miteinander verbunden. Um das Jahr 1230 erhielten beide Siedlungen die Stadtrechte.

Nikolaiviertel

Die Historische Sehenswürdigkeit Nikolaiviertel liegt am Ufer der Spree zwischen dem Fluss, der Rathausstraße, der Spandauer Straße und dem Mühlendamm. mehr »

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Adresse

Nikolaikirchplatz
10178 Berlin Mitte

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Telefon
030/3339 509

Anfahrt

U-Bahn U2
Bus 248, M48

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Stadtplan Berlin