Sakralbau

Kirche - Gottesdienst - Gemeinde

St. Nikolai Kirche in Spandau

Ev. Kirche St. Nikolai Spandau

Der wuchtige Bau von St. Nikolai erhebt sich inmitten der Spandauer Altstadt.

Der Sakralbau ist das einzige aus mittelalterlicher Zeit erhalten gebliebene Gotteshaus in Berlin.

Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut.

Veranstaltungen

In und um die St. Nikolai Kirche finden Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten, Konzerte, Veranstaltungen und Weihnachtsmarkt statt.

Umgebung

Um den Kirchenbau befindet sich die malerische Altstadt von Berlin Spandau mit geschäften Restaurants und Hotels.

[Mehr Sakralbauten in Berlin]

Adresse

Reformationsplatz 1
13597 Berlin Spandau

Kontakt

030/3335 639
E-Mail »

Anfahrt

U-Bahn U7
Bus X33

Map / Stadtplan

Stadtplan Berlin

Besucher Informationen

Öffnungszeiten
Montag 12:00 - 16:00 Uhr
Dienstag 12:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch 12:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag 12:00 - 16:00 Uhr
Freitag 12:00 - 16:00 Uhr
Samstag 11:00 - 15:00 Uhr
Sonntag 02:00 - 16:00 Uhr
Zu Veranstaltungen gelten andere Öffnungszeiten

Karten / Tickets

Online Tickets

Karten und Tickets

Tickets

Programm und Tickets für die Veranstaltungen bestellen, kaufen und liefern lassen

St. Nikolai-Kirche Aufbau

St. Nikolai-Kirche Aufbau

Aufbau der Kirche

  • A Renaissancealtar
  • B Taufbecken
  • C Kanzel
  • D Triumphkreuzgruppe
  • E Madonna
  • F Satteldach
  • G Hauptschiff
  • H Standbild Kurfürst
  • I Sakristei

Geschichte der St. Nikolai-Kirche

St. Nikolai-Kirche Spandau - im Turm

Die St. Nikolai-Kirche in Berlin Spandau ist eine dreischiffige Hallenkirche mit polygonalem Umgangschor und zwei Seitenkapellen, einem mächtigen Satteldach und einen monumentalen Turm. Ihre Gesamtlänge mit Turm beträgt 55 m, die Gesamtbreite ohne Kapellen 21,20 m und die Firsthöhe 31,30 m. Der Turm erreicht eine Gesamthöhe von 77 m mit einer Aussichtsplattform in 53,80 m Höhe. Seine Mauerstärke im Erdgeschoß beträgt fast drei Meter.

Die erste Kirche am heutigen Standort ist ca. um 1200 aus beschlagenen Feldsteinen im Zentrum einer Kaufmannssiedlung gebaut worden. Im 14. Jahrhundert wurde die heutige gotische Hallenkirche als Bürgerkirche erreichtet. Der barocke Turmaufsatz aus dem Jahre 1744 fiel im 2. Weltkrieg, nach genau 200 Jahren, einer Brandbombe zum Opfer. Nach einem Notdach aus dem Jahre 1952 konnte im Jahre 1989 die Wiederherstellung der historischen Turmansicht unter Beibehaltung der Schinkelschen Umgestaltung aus dem Jahre 1839 gefeiert werden. Im Gegensatz zum Turm erfuhr das Kirchenschiff über die Jahrhunderte von außen nur wenige Veränderungen.

Im Innern wird der Raumeindruck des vierjochigen Langhauses mit dem sich nahtlos nach Osten anschließenden Chor durch den wirkungsvollen Gegensatz der profilierten Teile aus rotem Ziegel zu den weißen Putzflächen der Wände, Blenden und Gewölbekappen bestimmt. Kreuzrippengewölbe führen zum Chor, den ein sechszackiges Sterngewölbe überspannt. Im Chor befinden sich die drei Prinzipalstücke: Taufbecken, Altar und Kanzel. Das älteste Sakralkunstwerk ist das bronzene Taufbecken von 1398. Es wird getragen von den vier Evangelisten auf einem ringförmigen Fuß. Der steinerne Renaissancealtar von 1582 erhebt sich acht Meter hoch zwischen dem östlichen, enger gerückten Chorpfeilerpaar.

Die in Stuck ausgeführten, farbig gefassten Bildwerke zeigen auf den Seitenflügeln die Mitglieder der Familie des Grafen Rochus Guerini zu Lynar, der den Altar stiftete, im Zentrum das Heilige Abendmahl und darüber das Jüngste Gericht. Unter dem Altar befindet sich eine offene Gruft, in der die gräfliche Familie zu Lynar bestattet ist. Die Kanzel (um 1700) ist ein Meisterwerk des preußischen Barock in Holz. Sie war ursprünglich für die Potsdamer Schlosskirche geschaffen, wurde 1714 der Spandauer Johanniskirche geschenkt und dort von 1751 bis zu deren Verkauf verwendet. 1903 kam sie in die St. Nikolai-Kirche. Die Triumphkreuzgruppe von 1540, ursprünglich auf einem des Mittelschiff überspannendem Balken vor dem Chor, befindet sich heute über dem Eingang zur Ribbeck-Kapelle mit der Spandauer Madonna.