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- Renaissancealtar
- Taufbecken
- Kanzel
- Triumphkreuzgruppe
- Madonna
- Satteldach
- Hauptschiff
- Standbild Kurfürst
- Sakristei
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| Die St. Nikolai-Kirche
in Berlin Spandau ist eine dreischiffige Hallenkirche mit polygonalem Umgangschor und zwei Seitenkapellen, einem mächtigen Satteldach und
einen monumentalen
Turm. Ihre Gesamtlänge mit Turm beträgt 55 m, die Gesamtbreite ohne Kapellen 21,20 m und die Firsthöhe 31,30 m. Der Turm erreicht eine Gesamthöhe von 77 m mit einer Aussichtsplattform in 53,80 m Höhe. Seine Mauerstärke im Erdgeschoß beträgt fast drei Meter. |
| Die erste Kirche am heutigen Standort ist ca. um 1200 aus
beschlagenen Feldsteinen im Zentrum einer Kaufmannssiedlung
gebaut worden. Im 14. Jahrhundert wurde die heutige gotische
Hallenkirche als Bürgerkirche erreichtet. Der barocke
Turmaufsatz aus dem Jahre 1744 fiel im 2. Weltkrieg, nach
genau 200 Jahren, einer Brandbombe zum Opfer. Nach einem
Notdach aus dem Jahre 1952 konnte im Jahre 1989 die
Wiederherstellung der historischen Turmansicht unter
Beibehaltung der Schinkelschen Umgestaltung aus dem Jahre
1839 gefeiert werden. Im Gegensatz zum Turm erfuhr das
Kirchenschiff über die Jahrhunderte von außen nur wenige
Veränderungen. |
| Im
Innern wird der Raumeindruck des vierjochigen Langhauses mit
dem sich nahtlos nach Osten anschließenden Chor durch den
wirkungsvollen Gegensatz der profilierten Teile aus rotem
Ziegel zu den weißen Putzflächen der Wände, Blenden und
Gewölbekappen bestimmt. Kreuzrippengewölbe führen zum Chor,
den ein sechszackiges Sterngewölbe überspannt. Im Chor
befinden sich die drei Prinzipalstücke: Taufbecken, Altar
und Kanzel. |
| Das älteste Sakralkunstwerk ist das bronzene
Taufbecken von 1398. Es wird getragen von
den vier Evangelisten auf einem ringförmigen Fuß. |
| Der steinerne Renaissancealtar von 1582 erhebt sich acht Meter hoch zwischen dem östlichen,
enger gerückten Chorpfeilerpaar. Die in Stuck ausgeführten,
farbig gefassten Bildwerke zeigen auf den Seitenflügeln die
Mitglieder der Familie des Grafen Rochus Guerini zu Lynar,
der den Altar stiftete, im Zentrum das Heilige Abendmahl und
darüber das Jüngste Gericht. Unter dem Altar befindet sich
eine offene Gruft, in der die gräfliche Familie zu Lynar
bestattet ist. |
| Die Kanzel (um 1700) ist ein
Meisterwerk des preußischen Barock in Holz. Sie war
ursprünglich für die Potsdamer Schlosskirche geschaffen,
wurde 1714 der Spandauer Johanniskirche geschenkt und dort
von 1751 bis zu deren Verkauf verwendet. 1903 kam sie in die
St. Nikolai-Kirche. |
| Die Triumphkreuzgruppe von
1540, ursprünglich auf einem des Mittelschiff überspannendem
Balken vor dem Chor, befindet sich heute über dem Eingang
zur Ribbeck-Kapelle mit der Spandauer Madonna. |
| Mehr Informationen unter:
http://www.nikolai-spandau.de |