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Gebäude

Zitadelle Spandau

Themenübersicht

Festung Zitadelle Spandau in Berlin

 
 
 

Festung

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Zitadelle Spandau Die Zitadelle Spandau befindet sich in Berlin Spandau.

Die Zitadelle in Berlin Spandau ist eine der besterhaltenen Renaissance Festungen Europas.

Die Zitadelle kann täglich besichtigt werden. Auf dem Festungsgelände finden regelmäßig Veranstaltungen statt.

Burgen in Berlin

   
  Kategorie: Schlösser, Burgen
   
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Zitadelle Adresse Kontakt Anfahrt Stadtplan
Am Juliusturm 1
13599 Berlin Spandau
Telefon:
030/3339 509
U-Bahn: U7
Bus: X33
Stadtplan Berlin
 

Besucher Informationen

Sehenswürdigkeit Berlin

Öffnungszeiten
  Täglich: 10:00 - 17:00 Uhr  
Eintrittspreise
Normal: 4,50 EUR  
  Ermäßigt: 2,50 EUR  
Parkplätze
- Straße Am Juliusturm -
 

Geschichte

Sehenswürdigkeit Berlin

Festung Zitadelle Spandau 1557 wurde mit dem Bau der Zitadelle begonnen.

1580 erfolgte die erste Belegung mit Soldaten.

1594 wurden die Bauarbeiten der Festung vollendet.

1636 zog der Statthalter Graf Adam zu Schwarzenberg mit der Kriegskanzlei auf die Zitadelle.

1691 wurden Teile der Bastion „Kronprinz“ durch eine Explosion zerstört.
1806 eroberte Napoleon die Zitadelle Spandau, die dabei fast vollständig zerstört wurde und anschließend neu aufgebaut werden mußte.

1813 ereignete sich durch einen Artillerietreffer eine Explosion des Pulvermagazins auf der Bastion „Königin“.

1821 erfolgte die Restaurierung der Bastion „Königin“.

1885 wurde das Außenmauerwerk in der heutigen Form verblendet.

1935 wurde ein Heeresgasschutzlaboratorium eingerichtet.

1945 wurde die Spandauer Zitadelle durch sowjetische Truppen besetzt. Im gleichen Jahr kam sie unter britische Verwaltung.

1962 bis 1976 fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten in der Zitadelle statt, in deren Verlauf auch Kampfmittel beräumt wurden.

1992 wurde das Stadtgeschichtliche Museum im Zeughaus eröffnet.
 

Zitadelle Spandau

Sehenswürdigkeit Berlin

Die Zitadelle Spandau befindet sich auf einer Insel und ist umgeben von der Havel. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Gebäude und Schutzmauern. Die Festungsanlage kann täglich besucht werden. Es gibt regelmäßig Führungen und Veranstaltungen.

Torhaus

Torhaus der Zitadelle Spandau Das Torhaus befindet sich in der Südflanke und ist mit einer Zugbrücke über einen Wassergraben mit dem Festland verbunden. Das Eingangsportal steht überwiegend auf Eichenholz, das in den morastigen Untergrund gerammt wurde.

Das Prunktor aus dem Jahr 1839, wurde von Venezianer Chiaramella entworfen und sollte den Vorüberreisenden zeigen, wie aufgeschlossen die Spandauer der Kunst gegenüberstanden.

Die Tor-Fassade erhielt eine Gliederung in den Formen des Klassizismus. Über dem Eingang befindet sich das brandenburgische Staatswappen. Das Wappenschild wird durch ein Band mit Schnalle gerahmt mit der Aufschrift „Honi soit qui mal y pense“ (Übersetzt: „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt“ oder „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt“) trägt. Das ganze Schild wird von zwei schwarzen Adlern gehalten.

Palas

Palas Zitadelle Spandau Durch das Torhauses gelangt man zur linken Seite zu einem um 1520 erbauten gotischen Saalbau dem Palas. Bei einem Umbau 1936 zum Offizierskasino wurden alte bauliche Strukturen zerstört.

Der Palas wurde 1977 in den Formen der Neugotik rekonstruiert.

Das Gebäude war das Wohnhaus der Burg in dem die Landesherren weilten. Die Innenräume des Palas sind unverputzt. Die Fugen zwischen den Ziegelsteinen im Klosterformat besitzen Ritzungen einer art Graffiti des Mittelalters.

Der Palas auf der Zitadelle Spandau wir heute für Veranstaltungen genutzt.

Bastion Königin

Bastion König Zitadelle Spandau Die Bastion Königin wurde 1558 nach Entwürfen des venizianischen Baumeisters Chiaramella erbaut und besaß eine obere und untere Verteidigungsgalerie.

1813 explodierte das in der Bastion Königin befindliche Pulvermagazin. Es folgte ein Wiederaufbau. Die Bastion besitzt heute nur noch eine Verteidigungsgalerie. Ein Rundbogenportal bildet den Zugang vom Zitadellenhof.

In der Bastion Königin sind in den Fundamenten des Palas und des Westbaus jüdische Grabsteine entdeckt worden. Sie stammen aus dem Zeitraum 1244 bis 1474 und wurden als Baumaterial verwendet.

Die Inschriften auf den Grabsteinen liefen bedeutende Information über das jüdische Leben in Berlin-Brandenburg.

Juliusturm

Juliusturm Zitadelle Spandau Der 30 Meter hoche Juliusturm im neugotischen Baustiel, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Spandaus.

Der Wehrturm und Wachturm diente als Zufluchtsstätte, Wohnturm und Schatzkammer des Reichskriegsschatzes mit einer Tresortür von über drei Tonnen, die damit eine der dicksten Tresortüren Berlins war. In seinem Kellergeschoss befindet sich zudem ein Verlies.

Der Turmsockel stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Mauerstärke beträgt im Sockelgeschoss 3,60 m und im Obergeschoss 2,30 m. Den Zinnenkranz entwarf 1838 Karl Friedrich Schinkel.

Auf die Turmspitze führt eine Wendeltreppe mit 145 Stufen. Angelangt bietet sich ein beeindruckender Rundblick über Spandau und seiner Umgebung. Die Aussicht reicht bis nach Tegel, zur Berliner Innenstadt und zum Grunewald.
 

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