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Bereitschaftsdienste in Berlin

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Bereitschaftsdienst

Bereitschaftsdienst ist die Zeitspanne, während der sich der Arbeitnehmer, ohne dass er unmittelbar am Arbeitsplatz anwesend sein müsste, sich für Zwecke des Betriebes an einer vom Arbeitgeber bestimmten Stelle innerhalb oder außerhalb des Betriebes aufzuhalten hat, damit er erforderlichenfalls seine volle Arbeitstätigkeit sofort oder bald aufnehmen kann (Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 18. Februar 2003 Az. 1 ABR 2/02). Von dieser Form des Bereitschaftsdienstes ist die Anwesenheitsbereitschaft, in Deutschland Arbeitsbereitschaft genannt, und die Rufbereitschaft zu unterscheiden.

Bereitschaftsdienste sind in allen Organisationen (Versorgungs-, Dienstleistungen) und Tätigkeitsfeldern notwendig, wo die Allgemeinheit oder wichtige Bereiche von Unternehmen bei länger anhaltenden Störungen stark betroffen wären. Sie werden u.a. deshalb eingerichtet, um ständige Anwesenheits- und Nachtdienste zu verringern. Dadurch werden einerseits Kosten gespart, andrerseits die Belastung des Personals verringert.
Bereitschaftsdienste in größerem Ausmaß sind u.a. erforderlich:
  • bei Feuerwehr, Polizei und Verkehrswesen,
  • im Rettungsdienst, in allen Krankenhäusern und wichtigen Pflegediensten,
  • bei Energieversorgern und wichtigen Entsorgungs-Betrieben
  • in Unternehmen, wo längere Ausfälle gravierend wären (z. B. Server und zentrale Computeranlagen)
  • in meteorologischen Wetterdiensten
  • bei den Zeitdiensten und bei größeren oder automatischen Sternwarten
  • bei Bestattungs- und bei größeren KFZ-Unternehmen
  • in Pfarrämtern und der Telefonseelsorge
  • in Psychologischen Diensten
  • in Vergiftungszentralen.
  • bei Erziehern in Kinderheimen
  • im Sicherheitsdienst
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