| BERLIN
ist Bundeshauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. |
|
 |
Flagge Berlin
|
| Als Stadtstaat ist Berlin ein eigenständiges Land und bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg. |
| Berlin ist mit 3,4 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands, sowie nach Einwohnern die zweitgrößte und nach Fläche die fünftgrößte Stadt der Europäischen Union. |
| Berlin ist unterteilt in 12 Bezirke und
wird von den Flüssen Havel und Spree durchquert. |

|
Wappen Berlin
|
| Auf unseren Unterseiten Berlin Informationen
(rechts) erhalten Sie umfangreiche Infos über Bürger, Daten,
Geschichte, Kultur, Sprache, Religion, Politik, Natur und Wirtschaft
von Berlin. |
 |
Berlin Information
|
| Unter Berlin Information erfahren Sie
alles über die Sehenswürdigkeiten, Architektur, Denkmäler von
Berlin. |
Deutschlandkarte mit Berlin (blau)
|
Berlin war im Verlaufe
der Geschichte mehrfach Hauptstadt deutscher Staaten, insbesondere
war Berlin Hauptstadt des Markgrafentums/Kurfürstentums Brandenburg,
des Königreichs Preußen und des Deutschen Reiches. Faktisch
war der Ostteil der Stadt Hauptstadt der Deutschen Demokratischen
Republik. |
| Seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990
ist Berlin Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. |
| Berlin ist ein bedeutendes
Zentrum von Politik, Medien, Kultur und Wissenschaft in Europa.
Die Metropole ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und eine
der meistbesuchten Städte des Kontinents. Herausragende Institutionen
wie die Universitäten, Forschungseinrichtungen und Museen genießen
internationale Anerkennung. |
| In Berlin leben und arbeiten Künstler
und Kulturschaffende aus aller Welt. Berlins Geschichte, sein
Nachtleben und seine vielfältige Architektur sind international
bekannt und angesehen. |
| Berlinstadtservice hat einige Daten über
geographische Lage und Klima in Berlin für Sie zusammengetragen. |
|
mehr über
die Geschichte von Berlin » |
Die
geografische Lage des Berliner Rathauses ist 52° 31′ 6″ nördlicher
Breite und 13° 24′ 30″ östlicher Länge. Die größte Ausdehnung
des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in
Nord-Süd-Richtung etwa 38 km. Es hat eine Fläche von 892 km².
Berlin ist gänzlich vom Land Brandenburg umgeben und liegt im
Osten Deutschlands, etwa 70 km westlich der Grenze zu Polen.
Die Metropolregion Berlin/Brandenburg ist eines der Verdichtungsgebiete
Deutschlands.
Berlin befindet sich in einer glazial geprägten Landschaft.
Das historische Zentrum liegt an der schmalsten und damit verkehrsgünstigsten
Stelle des Warschau-Berliner Urstromtals, das Berlin vom Südosten
zum Nordwesten hin durchquert und von der Spree in Ost-West-Richtung
durchflossen wird. Der nordöstliche Teil Berlins liegt auf der
Hochebene des Barnim, knapp die Hälfte der Stadtfläche im südwestlichen
Bereich liegt auf der Hochebene des Teltow. Der westlichste
Bezirk, Spandau, liegt sowohl innerhalb des Berliner Urstromtals
als auch auf der vor allem westlich von Berlin gelegenen Nauener
Platte.
Die Landschaft von Berlin entstand im Eiszeitalter während der
jüngsten Vereisungsphase, der Weichseleiszeit. Vor etwa 20.000
Jahren war das Gebiet Berlins noch vom mehrere 100 Meter mächtigen
skandinavischen Eisschild bedeckt. Beim Rückschmelzen des Gletschers
entstand vor etwa 18.000 Jahren das Berliner Urstromtal.
Im Bezirk Spandau mündet die Spree in die Havel, die den Westen
Berlins in Nord-Süd-Richtung durchfließt. |
| Der Flusslauf der Havel, eigentlich eine Glaziale Rinne,
ähnelt dabei oft einer Seenlandschaft; die größten Ausbuchtungen
bilden der Tegeler See und der Große Wannsee. |
| Die höchsten Erhebungen von Berlin sind als höchste natürliche
Bodenerhebung der Große Müggelberg (115,4 m ü. NN) im Bezirk
Treptow-Köpenick, der aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs
aufgeschüttete Teufelsberg (114,7 m) im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
und die Ahrensfelder Berge (112,1 m) im Landschaftspark Wuhletal
im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Die tiefsten Bereiche Berlins
sind die Havelseen im Südwesten. Sie liegen 32 m über NN.
|
Berlin
befindet sich in der gemäßigten Klimazone am Übergang vom maritimen
zum kontinentalen Klima.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur
in Berlin-Dahlem beträgt 8,9 °C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge
581 mm.
Die wärmsten Monate sind Juli und August
mit durchschnittlich 18,5 beziehungsweise 17,7 °C und die kältesten
Januar und Februar mit −0,6 beziehungsweise −0,3 °C im Mittel.
Der meiste Niederschlag fällt im Juli mit durchschnittlich 70
mm, der geringste im März mit durchschnittlich 31 mm.
Hinsichtlich der Windgeschwindigkeiten
und der Windrichtungsverteilung ist ein zweigeteiltes Maximum
zu verzeichnen.
Demnach wird in Berlin am häufigsten
Nordwest- und Südwestwind beobachtet, der besonders im Winter
mit höheren Geschwindigkeiten verbunden ist und meist maritime,
gut durchmischte und saubere Meeresluft herantransportiert. |
| Das zweite Maximum aus Südost und Ost
ist oft kennzeichnend für Hochdruckwetterlagen kontinentaler
Luftmassen, was je nach Jahreszeit zu sehr heißen bzw. sehr
kalten Tagen führen kann. Letztere Wetterlagen waren bis in
die 1980-er Jahre kennzeichnend für Smog-Situationen, da sich
die in der Stadt produzierten Schadstoffe (vor allem aus dem
Ofenbrand und den Autoabgasen) aufgrund der austauscharmen Witterung
nicht verflüchtigen konnten. Der starke Rückgang der Ofenheizung
und das Aufkommen der Abgasfilter haben dieses Problem in den
letzten 20 Jahren deutlich abgemildert. |
| Die geringen Höhenunterschiede innerhalb
der Stadt bewirken an sich ein eher homogenes Stadtklima, jedoch
führt die dichte Bebauung in der City und den Bezirkszentren
zu teilweise deutlichen Temperaturunterschieden im Vergleich
zu großen innerstädtischen Freiflächen, insbesondere aber zu
den ausgedehnten Landwirtschaftsflächen im Umland. Vor allem
in Sommernächten werden Temperaturunterschiede von bis zu 10
°C gemessen. Insgesamt jedoch profitiert Berlin auch in diesem
Zusammenhang von seinem großen Grünflächenanteil, mehr als 40
% des Stadtgebietes sind grünbestanden, die Straßen säumen gut
400.000 Straßenbäume. Die große Anzahl kleinerer Freiflächen,
besonders aber auch die großen innerstädtischen Grünflächen
wie der Große Tiergarten, der Grunewald und der ehemalige Flughafen
Tempelhof mit der Hasenheide, die von Klimatologen auch als
„Kälteinseln“ bezeichnet werden, bewirken zumindest in ihrer
Umgebung ein zumeist als weitgehend angenehm empfundenes Klima. |
|
mehr über das Berliner
Wetter » |