Restaurantführer

Restaurant - Gaststätte - Lokal

Ratskeller Rathaus Schöneberg

Ratskeller Rathaus Schöneberg

Der Ratskeller Rathaus Schöneberg befindet sich im gleichnamigen Rathaus Schöneberg des Berliner Bezirks Tempelhof-Schöneberg.

Der Ratskeller Schöneberg besteht seit dem Jahr 1914.

Das denkmalgerecht restaurierte Restaurant mit Räumen für Events, bedient hauptsächlich Mitarbeiter des Rathauses, aber auch 350 Mittagsgäste an jedem Wochentag.

In der gemütlichen Gaststube speisten u.a. John F. Kennedy und Willy Brandt.

Das Restaurant kann für Feierlichkeiten wie Hochzeit oder Jubiläen reserviert werden.

Das Rathaus

Nach seiner Fertigstellung im Jahre 1914 war es bis 1920 das Rathaus der kreisfreien Stadt Schöneberg.

Von 1920 bis zur Bezirksfusion 2001 beherbergte es die Verwaltung des ehemaligen Berliner Bezirks Schöneberg.

Nutzung

Im Rathaus befindet sich die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg (BVV) und das Büro des Bürgermeisters.

[Weitere Restaurants]

Umgebung

Web-Seite

  • www.gerresheim-berlin.de/rathaus-schoneberg-ratskeller/

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Adresse

John-F.-Kennedy-Platz 1
10825 Berlin Schöneberg

Kontakt

Telefon
030/7828 326

Anfahrt

U-Bahn U4
Bus 104, M46

Map / Stadtplan

Stadtplan Berlin

Besucher Informationen

Öffnungszeiten
Montag 07:00 - 14:30 Uhr
Dienstag 07:00 - 14:30 Uhr
Mittwoch 07:00 - 14:30 Uhr
Donnerstag 07:00 - 14:30 Uhr
Freitag 07:00 - 14:00 Uhr
Samstag Geschlossen
Sonntag Geschlossen
Parken
Parkplatz (direkt vorm Ratskeller) teilweise Gebührenpflichtig

Geschichte

Das alte Rathaus Schöneberg am Kaiser-Wilhelm-Platz

Die Gemeinde Schöneberg ließ ihr erstes Rathaus mit angeschlossenem Gefängnis 1874 am Kaiser-Wilhelm-Platz errichten.

Bereits 20 Jahre später, wurde das Gebäude durch einen größeren Neubau ersetzt.

Das alte Rathaus am Kaiser-Wilhelm-Platz wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Eine Gedenktafel erinnert an seinen ehemaligen Standort.

Neubau Rathaus Schöneberg

Da Schöneberg rapide wuchs konnte das Personal der Stadtverwaltung nicht mehr im Rathaus untergebracht werden. Deshalb kaufte die Stadt im Jahr 1900 das sogenannte Rosenkessel'sche Grundstück am Mühlenberg als neuen Rathausstandort. Ein Architektenwettbewerb wurde ausgeschrieben und die Architekten Peter Jürgensen und Jürgen Bachmann bekamen den Zuschlag.

Grundsteinlegung

Die Grundsteinlegung erfolgte am 26. Mai 1911. Die Bauarbeiten schritten rasch voran.

Der Unterbau wurde in Sandstein ausgeführt, die Obergeschosse erhielten Putz und Sandsteinverkleidungen. Der zum Bau benötigte Sandstein wurde von den Steinbrüchen im niederschlesischen Wünschelburg geliefert.

Anfang 1913 zogen die ersten Abteilungen in den Rathauskomplex ein. Am 10. August 1914 fand erstmals eine Sitzung der Stadtverordneten im Sitzungssaal statt.

1920 wurde Schöneberg zusammen mit der Gemeinde Friedenau nach Groß-Berlin eingemeindet. Das Rathaus wurde Sitz des Bürgermeisters des neu entstandenen Bezirks Schöneberg.

Zerstörung des Rathaus Schöneberg

Im Zweiten Weltkrieg wurde Teile des Rathauses beschädigt. 1943 traf es die Stadtkasse, 1944 den Seitenflügel an der Badenschen Straße, im Februar 1945 fiel eine Bombe auf den rückwärtigen Bau.

Wiederaufbau des Rathaus Schöneberg

Die zerstörten Bauelemente wurden nach 1945 repariert. So wurden Trümmer geräumt, die Fenster abgedichtet und eiserne Öfen aufgestellt.

Der Zustand des Gebäudes wurde verbessert nachdem das Rathaus Schöneberg ab Anfang 1949 als provisorischer Sitz der West-Berliner Politik und Verwaltung feststand.

Der frühere Bürgersaal wurde zum Plenarsaal. Bis 1952 erstanden die Seitenflügel an der Badenschen Straße und an der Straße Am Rathaus wieder.

Der Wiederaufbau erfolgte nicht immer nach den historischen Plänen. Der Goldene Saal, ehemals prächtigster Raum im Rathaus, diente seit 1955 in stark vereinfachter renovierter Form dem Hauptausschuss als Sitzungssaal.

Der Rathausturm wurde vereinfacht wiederhergestellt. Die Höhe des Gebäudeteils verringerte sich um elf Meter, die ehemalige Turmhaube wurde durch eine offene Pfeilerhalle ersetzt.

Größere Renovierungsmaßnahmen fanden zwischen 1978 und der 750-Jahrfeier Berlins im Jahr 1987 statt.

Zahlreiche An- und Umbauten: 40 neue Büros im Dachgeschoss, die Modernisierung des Plenarsaals, die Verlegung des Ratskellers, Schaffung eines zentralen Foyers, umfangreiche Restaurierungsarbeiten unter konservatorischen Gesichtspunkten, eine Neugestaltung des Casinos, ebenso wie die Modernisierung und Erweiterung der Bibliothek sowie die Sanierung der Sanitäranlagen.

Rathaus Schöneberg

Das Rathaus Schöneberg besteht aus Sandstein und wird durch einen 70 Meter hohen Turm geprägt.

Auf dem Turm weht weit sichtbar nicht die Bezirksfahne sondern die Berliner Fahne.

Verschiedene Reliefs schmücken die glatt verputzte graue Fassade.

Die Innenräume enthalten die typischen bürgerlichen Holzverkleidungen des frühen 20. Jahrhunderts.

Veranstaltungen

Während der Zeit der Berliner Teilung fanden hier bedeutende Ereignisse der Stadtgeschichte statt:

• Die Übergabe der Freiheitsglocke in den 1950er-Jahren.
• John F. Kennedy hielt 1963 auf dem Platz vor dem Rathaus seine berühmte Rede und bekannte sich „Ich bin ein Berliner“.
• Bei einer Demonstrationen 1967 gegen den Besuch des Schahs Mohammad Reza Pahlavi, kam es zum Tod des Benno Ohnesorgs.