Gewässer

See - Gewässer - Naherholungsgebiet - Baden

Berliner Orankesee

Orankesee in Berlin

Der Orankesee liegt in Berlin Hohenschönhausen.

Das zu- und abflussloses Gewässer gehört, genau wie der Faule See, der Malchower See oder der Weiße See zu einer Seenkette, die sich vom oberen Barnim bis zum Berliner Urstromtal erstreckt.

Der Orankesee hat ein Umfang von 940 Metern und ist mit einem 1,3 km langen Uferweg, zahlreiche seltene Pflanzen und Bäumen angelegt.

Das Gebiet um das Gewässer gehört zum beliebten Hohenschönhauser Villenviertel.

Name

Der Name stammt aus dem Slavischen Roderanke was übersetzt heißt rotbrauner See.

Entstehung

Der See wurde bereits im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt aber erst 1913 durch ein Gemeindebeschluss zu einen öffentlichen Park um den See ernannt und angelegt.

Freizeit

Der See ist offizielles Angelgewässer mit reichem Fischvorkommen. Zudem ist er ein beliebter Badesee mit 300 m langen Sandstrand.

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Adresse

Orankestrand
13053 Berlin H.schönhausen

Auskunft

Telefon
030/3339 509

Anfahrt

Tram 27, M4
Bus 259

Map / Stadtplan

Stadtplan Berlin

Sage um die Prinzessin Oranke


Nach einer Sage soll der Name des Sees von einer wunderschönen Prinzessin die aus Norwegen stammt herrühren.

Die Prinzessin liebte einen Wikinger. Während dessen Abwesenheit wurde sie ihm untreu. Die Strafe folgte und die Prinzessin wurde auf ewig als Wasserjungfrau verdammt.

Sie bekam dafür den kleinen See des Dorfes Hohenschönhausen zugewiesen. Zusammen mit dort bereits lebenden Nixen bepflanzte sie den Uferstreifen mit Schilf und Strauchwerk.

Bei Vollmond kamen die Wassernixen an die Oberfläche und trieben allerlei Spielchen und Gelächter.

Ein Wanderer beobachtete die schönen Jungfrauen bei ihrem Spiel. Er wurde von den Anblick so verzaubert, dass er den Nixen in das Wasser folgte.

Der Wanderergeselle wurde nie mehr gesehen.

Es soll heute noch vorgekommen, dass in Vollmondnächten die Prinzessin Oranke auftaucht und ihren Zauber verbreitet. Deshalb hütet sich jeder Mann, dem See in einer solchen Nacht zu nähern, denn auch er müsste sich schließlich in das Wasser stürzen.