Parkanlage

Parklandschaft in Zehlendorf

Berliner Pfaueninsel

Pfaueninsel in Berlin

Die Pfaueninsel in Berlin ist ein Landschaftspark im Berliner Bezirk Zehlendorf.

Die Havel-Insel ist mit einer Fläche von 88 Hektar, davon 67 Hektar Landfläche, als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Das Naturschutzgebiet ist als Fauna-Flora-Habitat gemeldet und Teil des EU-Vogelschutzgebiet Westlicher Düppeler Forst.

Das gesamte Areal steht seit 1990 zusammen mit den Schlössern und Parks von Sanssouci in Potsdam und Glienicke in Berlin als Weltkulturerbe auf der Liste der UNESCO.

Besuch der Pfaueninsel

Die Pfaueninsel ist nur mit der Fähre zu erreichen.

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Adresse

Pfaueninselchaussee 1
14109 Berlin Zehlendorf

Auskunft

Telefon
030/3339 509

Anfahrt

S-Bahn S1, S7
Bus 218

Map / Stadtplan

Stadtplan Berlin

Besucher Informationen

Öffnungszeiten
Montag 00:00 - 24:00 Uhr
Dienstag 00:00 - 24:00 Uhr
Mittwoch 00:00 - 24:00 Uhr
Donnerstag 00:00 - 24:00 Uhr
Freitag 00:00 - 24:00 Uhr
Samstag 00:00 - 24:00 Uhr
Sonntag 00:00 - 24:00 Uhr
Eintrittspreise
Normal FREI
Ermäßigt FREI

Die Pfaueninsel

Geschichte

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ließ der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg auf der Insel einen Kanienengarten bauen. Aus dieser Zeit stammt der Name Kaninchenwerder.

1685 wurde die Insel dem Alchimisten und Glasmacher Johannes Kunckel geschenkt. Kunckel hatte im Auftrag des Kurfürsten an der Glasherstellung gearbeitet. Im Jahr 1689 Die Glashütte brannten bis auf die Grundmauern nieder und der betreiber war wirtschaftlich ruiniert.

Die Insel war danach für etwa 100 Jahre ungenutzt.

Im Jahr 1793 dachte der König darüber nach, auf der Insel eine Parklandschaft zu errichten und übernahm diese vom damaligen Besitzer. Im Frühjahr 1794 begannen die notwendigen Arbeiten.

Größere Neupflanzungen waren nicht erforderlich, hier war seit jeher alles vorhanden, wie einem breiten Schilfgürtel und einem Bestand von etwa 300 Eichen, die mehrere Jahrhunderte alt waren. Das Vorhandene wurde nur durch kleinere landschaftsgärtnerische Eingriffe und geeignete Architektur gesteigert.

Das neu gebaute kleine weiße Schloss wurde so platziert, dass man es schon aus der Ferne, als architektonischen Akzent wahrnehmen konnte.

Für die Besucher der Insel wurden zwei Landestellen angelegt; eine war der königlichen Familie vorbehalten, die andere diente sonstigen Besuchern und dem Lastverkehr.

1821 begann eine grundlegende Umgestaltung der Pfaueninsel durch den preußischen Gartenbaumeister Peter Joseph Lenné.

Die Nutzung der Pfaueninsel durch preußische Herrscher war beendet, als Friedrich Wilhelm III. 1840 starb.

Am 28. Februar 1924 erhielt die Insel den Status eines Naturschutzgebietes.