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Flughafen Gatow

Flughafen Gatow Berlin

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Flughafen Gatow Berlin das Flugzeugmuseum Berlin

 
 

Flughafen Gatow

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Flugplatz Berlin Gatow Der ehemalige Flugplatz Gatow liegt im Berliner Bezirk Spandau.

Der Flugbetrieb wurde zum 30. Juni 1994 eingestellt.

Heute befinden sich auf einem Teil des verbliebenen Areals das Luftwaffenmuseum der Bundeswehr sowie einige Dienststellen der Bundeswehr.

Flughafen Gatow Berlin

   
  Kategorie: Verkehr
   
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Flughafen Gatow Adresse Informationen Anfahrt Stadtplan
Kladower Damm 182
14089 Berlin Gatow
Telefon:
030/3339 509
Bus: 136
Stadtplan Berlin
 

Flughafen Gatow

Verkehr Berlin

1935 wurde der Flugplatz im Zuge der Wiederaufrüstung von den Nationalsozialisten erbaut. So wurden in Gatow und Kladow am westlichen Stadtrand von Berlin nahe dem Truppenübungsplatz Döberitz Kasernenanlagen und der Flugplatz Gatow errichtet.

Hier wurden die Luftkriegsschule 2 und die Luftkriegsakademie der Luftwaffe angesiedelt. Der Flugplatz wurde am 2. November 1935 von Adolf Hitler persönlich eingeweiht.

Nach seiner Fertigstellung wurde hier die Luftkriegsschule 2 und die Luftkriegsakademie der Deutschen Luftwaffe untergebracht. Diese Ausbildungszentren waren die wichtigsten Ausbildungslager für die Deutsche Luftwaffe und ersetzten die Ausbildungsstätte in Döberitz. Hitler nutzte den Flughafen Gatow für seine Flüge von Berlin nach Berchtesgaden.

Kurz vor Kriegsende nutzte Hanna Reitsch am 26. April 1945 den Flugplatz Gatow bei ihrem Flug mit dem Generaloberst Robert Ritter von Greim zum Führer in das bereits vollständig eingeschlossene Berlin und die Pilotin Beate Uhse floh von hier nach Norddeutschland.

Im Mai 1945 besetzte die Rote Armee im Zuge der Eroberung Berlins den Flugplatz, übergab ihn dann aber am 2. Juli 1945 der britischen Royal Air Force.

Er war nun der Flugplatz des britischen Sektors der Viersektorenstadt Berlin.

Während der Berlin-Blockade spielte der Militärflugplatz eine wichtige Rolle bei der Versorgung von Berlin (West). So landete hier am 28. Juni 1948 die erste Militärmaschine der Luftbrücke. Die Umschlagmenge belief sich schon nach kurzer Zeit auf 1.000 Tonnen pro Tag. Zwischenzeitlich gab es auch eine Nutzung als ziviler Flughafen.

Die BEA nahm 1946 den zivilen Flugverkehr nach Westdeutschland auf. Nachdem 1950 fast der gesamte West-Berliner Flugverkehr nach Tempelhof verlegt worden war, verblieben als einzige nichtmilitärische Nutzung gelegentliche Staatsbesuche von Mitgliedern der königlichen Familie, insbesondere Königin Elizabeth II.

Nach fast fünfzig Jahren verließen am 18. Juni 1994 die Alliierten Berlin.

Am 7. September 1994 übernahm die Bundeswehr den Flugplatz. Der Flugbetrieb wurde mit Ablauf des 30. Juni 1994 eingestellt. Die Übernahme erfolgte seinerzeit durch die 3. Luftwaffendivision. Der damalige Kommandeur war Generalmajor Jürgen Höche. Die Übernahmezeremonie wurde organisiert und begleitet von Oberleutnant Joachim Weiß, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Division.

Heute teilt sich das Gelände in die General-Steinhoff-Kaserne, vertreten durch den Fernmeldeaufklärungsabschnitt 921, das Luftwaffenmuseum der Bundeswehr (Flugplatz Gatow) und weitere Dienststellen der Streitkräfte, die Landstadt Gatow und ein sich in der Entwicklungsphase befindendes Wohngebiet.

Zur Kaserne gehört nur noch ein kleiner Teil des Geländes, vor allem ein Hangar der Horchfunker, die alten Unterkünfte, einige Hangars des Museums sowie der Tower. Der größte Teil der ehemaligen Start- und Landebahnen ist weiterhin erhalten, jedoch mittlerweile in flugbetriebsuntauglichem Zustand. Die alten Bahnen werden als Ausstellungsfläche für historische Fluggeräte genutzt.
weitere Fragen: 030-3687 0
 

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