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Berliner Universitäten

Universitäten in Berlin

Berlin besitzt zahlreiche und zum Teil sehr gute Universitäten. Sie sind übers Stadtgebiet verteilt.

Universitäten sind Hochschulen mit Promotionsrecht, die der Pflege und Entwicklung der Wissenschaften durch Forschung, Lehre und Studium dienen, ein möglichst umfassendes Fächerspektrum (Universalität) bieten sowie ihren Studenten wissenschaftsbezogene Berufsqualifikationen vermitteln sollen.

Die Berliner Universitäten kennzeichnen sich grundsätzlich durch einen breiteren Fächerkanon.

Begriff

Prägend für den Begriff der Universität ist die Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden, das Recht zur Selbstverwaltung mit der Möglichkeit der eigenständigen Erstellung und Ausführung von Studienplänen und Forschungsvorhaben sowie das Privileg der Verleihung öffentlich anerkannter akademischer Grade.

Wesentlich ist auch, dass die Studierenden ihren eigenen Stundenplan zusammenstellen und er nicht wie bei einer Schule oder Fachhochschule vorgegeben wird.

Die Berliner Universitäten bieten Ausbildungsgänge nach ISCED, dem UNESCO-System zur Klassifizierung von Ausbildungssystemen.

Modell

Seit der Einrichtung der Berliner Universität im Jahre 1810 setzte sich das Humboldtsche Modell der Einheit von Forschung und Lehre durch. Es besagt, dass die Lehrkräfte zusätzlich zu ihrer Lehrtätigkeit auch Forschung betreiben sollen, damit das hohe Niveau der Lehre erhalten bleibt und den Studenten wissenschaftliche Qualifikationen besser vermittelt werden können.

Privatuniversitäten

Neben den großen Universitäten gibt es auch kleinere staatliche und Privatuniversitäten, die meist auf wenige Fächer spezialisiert sind. Gelegentlich haben sie mit dem Problem zu kämpfen, finanziell in zu starke Abhängigkeit von einem bestimmten Sponsor zu geraten.

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