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Schloß Charlottenburg

Schloß Charlottenburg

Themenübersicht

Schloß Charlottenburg in Berlin

 
 
 

Schloß Charlottenburg

Berlinstadtservice - Das Hauptstadtportal Berlin

Schloß Charlottenburg in Berlin Das Schloss Charlottenburg befindet sich im Ortsteil Charlottenburg des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin.

Das Schloß Charlottenburg diente Kaiser und Könige von Preußen als Wohnsitz und für Festlichkeiten.

Heute befindet sich im Schloß Charlottenburg ein Museum.

Zu Weihnachten erstrahlt das Schloß Charlottenburg als Kulisse für den Weihnachtsmarkt Charlottenburg.

Schloß Charlottenburg in Berlin

   
  Erbaut: 1699
  Architekt: Johann Arnold Nering
   
Umgebung Schloß Charlottenburg
   
  Schlossgarten
  Orangerie
   
  Parkplatz
  Busparkplatz
   
  Weihnachtsmarkt am Schloß Charlottenburg
   
mehr Schlößer in Berlin »
Schloß Charlottenburg Adresse Informationen Anfahrt Stadtplan
Spandauer Damm 20
14059 Berlin Charlottenburg
Telefon:
030/3209 10
U-Bahn: U2
Bus: 309, M45
Stadtplan Berlin
 

Besucher Informationen

Schloß Berlin

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr
Eintrittspreise
Normal: 12,00 EUR
Ermäßigt: 8,00 EUR
 

Geschichte Schloß Charlottenburg

Schloß Berlin

Schloß Charlottenburg in Berlin Nachdem Sophie Charlotte ihrem Gemahl Kurfürst Friedrich III. 1694 ihren Landsitz auf Caputh bei Berlin zurückgegeben hatte, übergab dieser ihr am 30. Juni 1695 als Ersatz das Dorf Lietze/Lützow etwa sieben Kilometer vor Berlin sowie ein Grundstück. Im Jahr 1696 beauftragte Sophie Charlotte den Architekten Johann Arnold Nering mit der Planung und dem Bau einer Sommerresidenz. Allerdings starb Nehring schon einige Monate später und Martin Grünberg übernahm die Ausführung des Ausbaus.

Der Kernbau war zu diesem Zeitpunkt noch sehr klein, er umfasste seinerzeit den mittleren Teil mit zwei Risaliten. Außerdem wurde wegen der Vorliebe der Königin für Opern und musikalische Darbietungen ein freistehendes kleines Opernhaus errichtet. So wurde das Schloss auch Sophie Charlottes Musenhof genannt.

Am 11. Juni 1699 wurde das kleine Schloss eingeweiht und seitdem von Sophie Charlotte als Residenz genutzt. Für das Gesinde und die Betriebsräume wurden zwei südwärts gerichtete Gebäude errichtet, die den Hof abgrenzten.

Nach der Krönung Friedrichs zum König Friedrich I. in Preußen und Sophie Charlottes zur Königin in Preußen im Jahr 1701 übernahm Eosander von Göthe den weiteren Ausbau. Er ließ das Schlossgebäude bis zur Flucht der Hofgebäude verbreitern und diese bis an das Schloss verlängern, sodass eine Dreiflügelanlage entstand.

Nach dem Tod Sophie Charlottes am 1. Februar 1705 im Alter von nur 37 Jahren nannte der König das Schloss und die angrenzende Siedlung ihr zu Ehren „Charlottenburg“.

Von 1709 bis 1712 wurden das zurückspringende Mittelstück zu einem vorspringenden Risalit ausgebaut und die markante Schlosskuppel darüber errichtet. Auf der Westseite wurde der Bau um eine Orangerie und eine Kapelle erweitert. Die Große Orangerie diente der Überwinterung seltener Pflanzen. Während der Sommermonate, wenn über 500 Apfelsinen-, Zitronen-, und Pomeranzenbäume den Barockgarten zierten, war die Orangerie regelmäßig prachtvoller Schauplatz höfischer Festlichkeiten. Im Schloss herrschte tagelang festliches Leben, als August der Starke im Sommer 1728 dem König einen Gegenbesuch abstattete.

Nach dem Tode Friedrich Wilhelms 1740 machte der neue König Friedrich II. (später „Der Große“ oder „Alter Fritz“ genannt) Charlottenburg zu seiner Residenz. Er fühlte sich zu diesem Ort, an dem seine schöngeistige und hoch gebildete Großmutter Sophie Charlotte gewirkt hatte, sehr hingezogen. So ließ er zunächst Räume in Obergeschoss des Mittelbaus (Altes Schoss) für sich herrichten. 1747 erlosch Friedrichs Interesse an Charlottenburg zugunsten des fertiggestellten Schlosses Sanssouci bei Potsdam.

Seine heutige Form erhielt das Schloss unter Friedrich Wilhelm II. mit dem Schlosstheater am Ende des westlichen Flügels und mit der Kleinen Orangerie von Carl Gotthard Langhans. Im Neuen Flügel ließ sich Friedrich Wilhelm II. auf der Südseite des ersten Stockwerks eine Winterwohnung sowie im Erdgeschoss der zum Park gelegenen Nordseite eine Sommerwohnung im Stile des Frühklassizismus völlig neu einrichten.

Friedrich Wilhelm III. ließ im Innern des Schlosses keine größeren Veränderungen vornehmen. Lediglich nach der Rückkehr aus dem Exil kam es zur völligen Neugestaltung des Schlafzimmers der Königin Luise nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels.

Unter Friedrich Wilhelm IV. wurden unter anderem die Räume des ersten Stockwerks des Alten Schlosses (Mittelbau) im gravitätischen Stil des späten Klassizismus sowie Neo-Rokoko für ihn und seine Gemahlin Elisabeth als Wohnung neu eingerichtet.

Nach dem Tode Friedrich Wilhelms IV. 1861 nutzte Königin Elisabeth das Schloss als Witwensitz. Wilhelm I. zeigte wenig Interesse an Charlottenburg. Im sogenannten „Dreikaiserjahr“ 1888 diente das Schloss König Friedrich III., dem todkranken „99-Tage-Kaiser“ als Residenz.
Schloß Charlottenburg in Berlin
 

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