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Oberbaumbrücke

Oberbaumbrücke

Themenübersicht

Oberbaumbrücke in Berlin

 
 

Oberbaumbrücke

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Oberbaumbrücke in Berlin Die Oberbaumbrücke in Berlin verbindet als Teil des Innenstadtrings die Stadtbezirke Kreuzberg und Friedrichshain über die Spree und liegt zwischen der Elsenbrücke und der Schill.

Die Oberbaumbrücke gilt als einer der schönsten Brücken in Berlin.

Oberbaumbrücke in Berlin

   
  Kategorie: Brücken
   
Umgebung Oberbaumbrücke
   
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Oberbaumbrücke Adresse Informationen Anfahrt Stadtplan
Oberbaumbrücke
10243 Berlin Kreuzberg-Friedrichshain
Telefon:
030/333 9509
U-Bahn: U1
Bus: 265, 347
Stadtplan Berlin
 

Oberbaumbrücke

Brücke Berlin

Oberbaumbrücke Eine erste hölzerne Brücke befand sich auf Höhe der früheren Stadtmauer, einige Kilometer weiter stromabwärts von der heutigen Brücke nahe der Spreeinsel. Die Spree wurde hier zu beiden Seiten bis auf einen schmalen Durchlass in der Mitte mit begehbaren Holzstegen versperrt, um Zölle eintreiben zu können. Nachts wurde der Durchlass mit einem dicken, mit Eisennägeln bewehrten Stamm verschlossen, dem sogenannten Baum. Neben dem Unterbaum im Westen der Stadt gab es im Osten den Oberbaum. Mit der Verlegung der Stadtgrenze und dem Bau der Berliner Zollmauer wurde 1723 auf königlichen Befehl anstelle des Oberbaums eine neue Brücke etwas weiter östlich aus Holz mit Klappen für den Schiffsverkehr errichtet. Hier stand das Stralauer Tor als Eingang nach Berlin. 1893 hatte die Firma Siemens und Halske die Genehmigung zum Bau einer die Spree überquerenden Eisenbahnbrücke an dieser Stelle erhalten. Gleichzeitig entstanden Pläne für einen Ersatzbau der alten hölzernen Straßenbrücke. Ein „Besonderes Städtisches Brückenbaubüro“ unter Leitung des Stadtbauinspektors Pinkenburg erstellte mit Unterstützung des Architekten Otto Stahn die Pläne für eine dekorative Brücke, die die frühere Torfunktion des Oberbaums zum Ausdruck bringen sollte.
Bevor beide Brücken begonnen wurden, einigten sich die zuständigen Verwaltungen auf die Errichtung einer kombinierten Eisenbahn-/Straßenbrücke auf der Grundlage der vorliegenden architektonischen Entwürfe. Zwischen 1894 und 1896 entstand ein neugotisches Bauwerk, das die Holzbrücke ersetzte und auf der oberen Ebene die 1902 in Betrieb genommenen Hochbahngleise der Berliner U-Bahnlinie U1 über die Spree führt.

Unter dem Bahn-Viadukt ist ein geschützter Fußgängerüberweg nach Art eines mittelalterlichen Kreuzganges ausgeführt. Als Baumaterial für die Brückenpfeiler und Gewölbezwickel wählten die Ingenieure Beton, für alle anderen Bauteile herkömmliches mit Stahleinlagen verstärktes Mauerwerk, sodass die gesamte Spreebreite in sieben Gewölben überbrückt werden musste. Die Öffnungsbreiten betragen 7,5 m, 16 m, 19 m, 22 m, 19 m, 16 m und 7,5 m. Der mittlere Brückenbogen wird von zwei je 34 Meter hohen Türmen geschmückt, die mit ihren auskragenden Wehrgängen dem Mitteltorturm der Stadtmauer in Prenzlau nachempfunden sind. Sie symbolisieren gleichzeitig die alte Funktion des Oberbaums als Berliner Wassertor. Ihre unterschiedlich gestalteten Turmspitzen tragen die Reliefs des Berliner Bären und des Brandenburgischen Adlers. Weitere schmückende Details der neuen Brücke waren die mit metallenen Flachreliefs, bunten glasierten Klinkern und Mosaiksteinchen gestalteten Sichtflächen, die neben Ornamenten auch die damaligen Wappen der märkischen Städte (Küstrin, Stendal, Brandenburg, Potsdam, Prenzlau, Frankfurt an der Oder, Salzwedel und Ruppin) zeigen.
 

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