Die Geschichte

UNESCO Weltkulturerbe mit dem Bodemuseum, Pergamont Museum, Altes Museum, Neues Museum und Alte Nationalgalerie

Museumsinsel Berlin

Museumsinsel in Berlin - Die Geschichte

Die Berliner Museumsinsel befindet sich in Berlin Mitte und ist das Herzstück der Berliner Museumslandschaft.

Mit ihren unterschiedlichen Museen gehört das Ensemble zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktion von Berlin und ist heute ein vielbesuchter touristischer Anlaufpunkt in der Hauptstadt.

Seit 1999 gehört die Museumsinsel als weltweit einzigartiges bauliches und kulturelles Ensemble dem Weltkulturerbe der UNESCO an.

Tickets

Die Museumsinsel Tickets berechtigt Sie eines der fünf Museen auf der Museumsinsel zu besuchen. [Mehr über Tickets]

Eintrittskarten und Jahreskarten/PLUS sind über den ONLINE Ticketshop oder an allen Kassen der Staatlichen Museen zu Berlin erhältlich. [Tickets]

An allen Kassen der Museumsinsel Berlin kann mit EC-Karte und Visa- oder Mastercard bezahlt werden.

Dauer

Wenn Sie sich alle Museen auf der Museumsinsel anschauen möchten, dann benötigen Sie mehrere Tage.

Veranstaltungen

Die Museen auf der Museumsinsel veranstalten jährlich zahlreiche Events. Die Karten für diese Veranstaltungen erhalten Sie [Veranstaltung Übersicht]

Öffnungszeiten

Die Museen haben unterschiedliche Öffnungszeiten.

Informieren Sie sich daher vor Ihren Museumsbesuch über die Öffnugszeiten der einzelnen Museen [Öffnungszeiten]

 

[Mehr über die Museumsinsel in Berlin]

Adresse

Bodestraße 1
10178 Berlin Mitte

Auskunft

Telefon
030/3339 509

Anfahrt

U-Bahn U6
S-Bahn S5,S7,S9,S75

Map / Stadtplan

Stadtplan Berlin

Geschicte der Museumsinsel

Berliner Museumsinsel

Museumsinsel - Die Geschichte

Im Mittelalter war die Spreeinsel an der Nordseite ein Sumpfgebiet.

Der südliche Teil der Insel, auf der die Stadt Cölln entstand, lag höher.

Im 17. Jahrhundert wurde der linke Spreearm kanalisiert und es entstand der heutige Kupfergraben.

Zwischen Spree und Kupfergraben entstand eine Lustgartenanlage.

1748 wurde der Lustgarten zum alten Packhof mit Mehlhaus und Salzmagazin umgewandelt. Er diente der Bewältigung des gestiegenen Handels über die Wasserwege.

Bereits 1797 griff das preußische Königshaus den Vorschlag des Archäologen Professor Alois Hirt auf, ein Museum für die Ausstellung antiker und neuzeitlicher Kunstschätze zu errichten und 1810 wurde von König Friedrich Wilhelm III. bestimmt „eine öffentliche, gut gewählte Kunstsammlung“ anzulegen.

Karl Friedrich Schinkel legte 1822 die ersten Pläne für ein Museumsbau, mehrerer Brücken und die Begradigung des Kupfergrabens vor.

1830 entstand der erster Bau, das Alte Museum. Im Jahre 1859 wurde das Neues Museum eröffnet. Ihnen folgte1876 die Alte Nationalgalerie, 1904 das Bode-Museum und erst 1930 das Pergamonmuseum.

Gegen Ende der 1870er-Jahre setzte sich der Name Museumsinsel für das Areal durch.

Auf einer Konferenz der Museumsdirektoren im Jahre 1880 wurde beschlossen, zukünftig auf der Museumsinsel nur die hohe Kunst zu beherbergen, die sich zu dieser Zeit ausschließlich auf Kunst aus Europa und dem nahen Osten beschränkte.

Die Museen wurden im Zweiten Weltkrieg zu über 70 % zerstört. Der Wiederaufbau der jetzt in Ost-Berlin liegenden Museumsinsel bezog das am schwersten beschädigte Neue Museum nicht mit ein. Die als Schandfleck bezeichnete Ruine des Neuen Museums sollte abgerissen. Erst 1987 entschied man sich, die aufwendigen Sanierungsmaßnahmen zu beginnen, die jedoch auf Grund der hohen Kosten nicht begonnen wurden.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands begannen die umfassenden Sanierungen der Museumsinsel und die bauliche Zusammenfassung zu einem Museumsensemble.