Als Wetter wird allgemein der augenblickliche
Zustand der Atmosphäre beschrieben.
Dabei sind die verschiedenen Wetterelemente und deren Zusammenspiel
von Bedeutung.
Zu diesen Wetterelementen, die man auch messen kann und die
im Wetterbericht angegeben werden, zählt die Temperatur, die
Windstärke und -richtung, Luftfeuchte, Ein- und Ausstrahlung,
die Art und Menge des Niederschlags sowie der Luftdruck. |
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Berlinstadtservice
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Berlin
befindet sich in der gemäßigten Klimazone am Übergang vom maritimen
zum kontinentalen Klima.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur
in Berlin-Dahlem beträgt 8,9 °C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge
581 mm.
Die wärmsten Monate sind Juli und August
mit durchschnittlich 18,5 beziehungsweise 17,7 °C und die kältesten
Januar und Februar mit −0,6 beziehungsweise −0,3 °C im Mittel.
Der meiste Niederschlag fällt im Juli mit durchschnittlich 70
mm, der geringste im März mit durchschnittlich 31 mm.
Hinsichtlich der Windgeschwindigkeiten
und der Windrichtungsverteilung ist ein zweigeteiltes Maximum
zu verzeichnen.
Demnach wird in Berlin am häufigsten
Nordwest- und Südwestwind beobachtet, der besonders im Winter
mit höheren Geschwindigkeiten verbunden ist und meist maritime,
gut durchmischte und saubere Meeresluft herantransportiert. |
| Das zweite Maximum aus Südost
und Ost ist oft kennzeichnend für Hochdruckwetterlagen kontinentaler
Luftmassen, was je nach Jahreszeit zu sehr heißen bzw. sehr
kalten Tagen führen kann. Letztere Wetterlagen waren bis in
die 1980-er Jahre kennzeichnend für Smog-Situationen, da sich
die in der Stadt produzierten Schadstoffe (vor allem aus dem
Ofenbrand und den Autoabgasen) aufgrund der austauscharmen Witterung
nicht verflüchtigen konnten. Der starke Rückgang der Ofenheizung
und das Aufkommen der Abgasfilter haben dieses Problem in den
letzten 20 Jahren deutlich abgemildert. |
| Die geringen Höhenunterschiede
innerhalb der Stadt bewirken an sich ein eher homogenes Stadtklima,
jedoch führt die dichte Bebauung in der City und den Bezirkszentren
zu teilweise deutlichen Temperaturunterschieden im Vergleich
zu großen innerstädtischen Freiflächen, insbesondere aber zu
den ausgedehnten Landwirtschaftsflächen im Umland. Vor allem
in Sommernächten werden Temperaturunterschiede von bis zu 10
°C gemessen. Insgesamt jedoch profitiert Berlin auch in diesem
Zusammenhang von seinem großen Grünflächenanteil, mehr als 40
% des Stadtgebietes sind grünbestanden, die Straßen säumen gut
400.000 Straßenbäume. Die große Anzahl kleinerer Freiflächen,
besonders aber auch die großen innerstädtischen Grünflächen
wie der Große Tiergarten, der Grunewald und der ehemalige Flughafen
Tempelhof mit der Hasenheide, die von Klimatologen auch als
„Kälteinseln“ bezeichnet werden, bewirken zumindest in ihrer
Umgebung ein zumeist als weitgehend angenehm empfundenes Klima. |