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Jüdische Religion in Berlin

Jüdische Religion in Berlin

Die jüdische Religion basiert auf den religiösen Überlieferungen des jüdischen Volkes.

Der Glaube hat im Judentum keinen zentralen Stellenwert, sondern wird ebenso wie andere Bereiche des Lebens aus der Lehre abgeleitet.

Die jüdische religiöse Tradition ist eine monotheistische Religion, deren Gott auch als der Gott Israels bezeichnet wird. Dieser Gott wird als Schöpfer des Universums angesehen, der auch heute noch aktiv in der Welt handelt.

Im alten Judentum stellte man sich vor, dass der Mensch nach seinem Tod in eine Schattenwelt eingeht und dort fern von Gott weiter lebt. Für einen frommen Juden ist es daher wichtig, in seinen Nachkommen weiterzuleben.

Jüdische Heilserwartung ist „irdisch“ geprägt, was sich auch in den Messiasvorstellungen zeigt. Sie zielt auf irdische Gerechtigkeit und Frieden.

Jüdisches Leben in Berlin

Bereits nach der Gründung der Stadt Berlin begann das jüdische Leben. Seit 1671 gibt es dauerhaft eine jüdische Bevölkerung. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts erhöhte sie sich bis auf 173.000 Menschen.

Während des Nationalsozialismus wurden 55.000 Berliner Juden Opfer der Shoa. Der Rest konnte fliehen, 9.000 Juden überlebten im Untergrund.

Nach der Gewaltherrschaft wuchs die Zahl der Juden in der Stadt um mehr als 12.000 Juden an.

Die jüdische Bevölkerung spielt eine wichtige und prägende Rolle in Berlin.

Gedenken

An die Opfer wird an vielen Stellen in Berlin gedacht.

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  • www.jg-berlin.org

 

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