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Hertha BSC in Berlin

Hertha BSC

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Hertha BSC in Berlin

 
 
 

Hertha BSC Berlin

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Hertha BSC Berlin - berlinstadtservice.de Hertha BSC ist mit derzeit 19.250 Mitgliedern einer der größten Sportvereine Berlins.

Der Verein hat seinen Sitz im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und ist vor allem aufgrund seiner Fußball-Abteilung bekannt.

Die Fußball-Heimspiele trägt die Profimannschaft im größten Multifunktionsstadion Berlins, dem Olympiastadion, aus.

Neben Fußball werden im Verein auch andere Sportarten wie z.B. Boxen, Kegeln oder Tischtennis betrieben.

Hertha BSC in Berlin

   
  Gegründet: 1892
  Vereinsfarben: Blau Weiß
  Heimspielstätte: Olympiastadion Berlin
   
Umgebung Hertha BSC
   
  Olympiastadion
  Olympiapark
   
  Hotels am Olympiapark
  Restaurants am Olympiastadion
   
web: www.herthabsc.de
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Hertha BSC Berlin Adresse Informationen Anfahrt Stadtplan
Hanns-Braun-Straße Friesenhaus II
14053 Berlin Charlottenburg
Telefon:
030/300 928 - 0
U-Bahn: U2
S-Bahn: S5
Stadtplan Berlin - berlinstadtservice.de
 

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Hertha BSC Berlin Geschichte

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Am 25. Juli 1892 wurde der Berliner Fußball Club Hertha 1892 gegründet. Die Idee zur Gründung hatten die Brüderpaare Fritz und Max Lindner sowie Otto und Willi Lorenz vermutlich auf einer Bank am Arkonaplatz im heutigen Berlin-Mitte.

Auf der Suche nach einem Namen hatte Fritz Lindner die Idee, den Verein Hertha zu benennen, da er mit seinem Vater kurz zuvor auf einem gleichnamigen Dampfer auf der Havel gefahren war. Dessen Schornstein hatte die Farben blau, weiß und gelb, welche ebenfalls als Vereinsfarben übernommen wurden, wobei das Gelb allerdings kurz danach verschwand.
Der 1886 erbaute Dampfer Hertha fährt heute auf der Kyritzer Seenkette.

Da die Geschwister erst 16 beziehungsweise 17 Jahre alt waren, wurde der Onkel der Lindners Ernst Wisch Vorsitzender und trug den Verein im Polizeipräsidium am Molkenmarkt ein.

Zunächst wurden einige Gesellschaftsspiele gegen andere Vereine ausgetragen. Da aber bei den Mitgliedern die Geselligkeit im Vordergrund stand, stellten sich keine Erfolge ein, woraufhin das Interesse abnahm und die Mitgliederzahl auf zeitweise vier schrumpfte. Zeitgleich spaltete sich das Berliner Spitzenteam Alemannia 90 und dessen Lehrlingsabteilung trat fast geschlossen Hertha bei. Dadurch stieg die Mitgliedszahl wieder auf 22. Da Hertha ein eingetragener Verein war, durfte er seine Spiele auf dem Exerzierplatz des Alexander-Regiments an der Schönhauser Allee im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg austragen. Allerdings mussten Tore und Spielfeldmarkierungen selbst mitgebracht werden und umgezogen wurde sich in angrenzenden Gaststätten.

Am 13. Februar 1894 wurde Hertha Gründungsmitglied beim Thor- und Fußballbund Berlin. Allerdings provozierten die Herthaner schon bald den Rauswurf, indem sie die Mitgliedsgebühren nicht zahlten, um sich am 27. November 1894 dem Deutschen Fußball-und Kricket-Bund anzuschließen. Dieser organisierte die zweitklassige Bundesmeisterschaft, an der Hertha in der Saison 1895/96 erstmals in der 2. Klasse teilnahm und durch die Vizemeisterschaft auf Anhieb den Aufstieg in die 1. Klasse schaffte. Dort wurde der BFC Letzter und stieg nur deshalb nicht sofort wieder ab, da durch viele Austritte die 2. Klasse aufgelöst wurde.

In den Folgejahren traten immer mehr Mannschaften aus, sodass zeitweilig nur noch fünf Vereine an den Ligaspielen teilnahmen. Am 27. Oktober 1900 trat Hertha ebenfalls aus dem DFuCB aus und bemühte sich um eine Aufnahme in den Verband Deutscher Ballspielvereine, welche jedoch zunächst nicht erteilt wurde.
 

Hertha BSC Berlin Fan

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Es besteht bereits seit längerer Zeit eine intensive Fanfreundschaft zwischen den Hertha-Anhängern und den Fans des Karlsruher SC. Diese fand ihren Ursprung in den 1970er Jahren, als Hertha am ersten Spieltag in der Saison 1976/77 nach Karlsruhe reisen musste. Am Hauptbahnhof Karlsruhe wurde man freundlich von den Karlsruhern empfangen, woraufhin beide Fangruppen gemeinsam zum Wildparkstadion pilgerten. Trotz der anschließenden Niederlage des KSC (Hertha BSC gewann 3:0) feierten die Karlsruher Fans gemeinsam mit den Anhängern der Hertha am Hauptbahnhof, welche zum Abschied der angereisten Berliner den Schlachtruf von Hertha, „HA HO HE“, riefen.

Nach Herthas Wiederaufstieg 1997 und dem „Schicksalsspiel“ von Jürgen Röber am 12. Spieltag gegen den KSC, welches die Berliner wiederum mit 3:1 gewannen, wurde die Fanfreundschaft reaktiviert. Seit dieser Zeit besuchen Anhänger beider Vereine die Spiele des jeweils anderen. Am 21. September 2010 gab es das bisher letzte „Freundschaftsduell“ im Olympiastadion, das 4:0 endete.
Des Weiteren gibt es auch Freundschaften mit der Fan Szene von Racing Strasbourg, die aus der Fanfreundschaft mit dem Karlsruher SC entstanden ist.

In den 1970er- und 1980er-Jahren gab es in den Zeiten der Teilung Deutschlands darüber hinaus eine große Verbundenheit mit dem Anhang des 1. FC Union Berlin;; diese Freundschaft wurde jedoch nach der Wende durch die zunehmende sportliche Rivalität der beiden Berliner Vereine abgeschwächt und besteht heute kaum noch.
 

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