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Entwicklung und Ausbau der Berliner U-Bahn - Von der Pferdekutsche bis zu hochmodernen Zügen.

U-Bahn Museum Berlin

Geschichte der Berliner U-Bahn

Die Geschicht der Berliner U-Bahn.

1902 die hat die erste U-Bahn in Berlin ihren Betrieb aufgenommen.

Die U-Bahn in Berlin wird von der BVG betrieben.

Museum

Ein Museum am Olympiastadion beherbergt eine riesige Samlungen von Betriebsrechnik und Zügen aus der gesamten Zeit seit der in Betriebnahme der ersten U-Bahn von 1902 und ist damit einzigartig in Europa.

Sonderfahrten

Berliner U-Bahn AusstellungJährlich finden vier bis sechs Sonderfahrten mit den nicht mehr im Betrieb befindlichen Zuggattungen statt.

Möchten auch Sie an einer der zahlreichen Tunnelfarhrten teilnehmen melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 030/2562 7171

[Mehr über den Nahverkehr in Berlin]

Untergrundbahn

Web-Adresse

  • www.bvg.de

Geschichte der Berliner U-Bahn

1902 wurde in Berlin die erste elektrische Untergrundbahn in Betrieb genommen. Die Bahn, die Großteils als Hochbahn ausgeführt wurde, reichte von Berlin bis in die damals selbstständige Nachbarstadt Charlottenburg.

1910 eröffnete die Stadt Schöneberg die erste kommunale U-Bahn Deutschlands.

Der U-Bahn-Ausbau wird allgemein in drei Entwicklungsphasen unterteilt:

• bis 1913 ► Aufbau des Kleinprofilnetzes in Berlin, Schöneberg, Charlottenburg, Wilmersdorf und Dahlem im Deutschen Kaiserreich – bei diesem Netz ist die Wagenbreite an Straßenbahnmaße angelehnt, also 2,3 m.

• bis 1930 ►Aufbau des Großprofilnetzes im Groß-Berlin der Weimarer Republik – bei diesem Netz beträgt die Wagenbreite 2,65 m

• ab 1953 ►Netzausbau nach dem Zweiten Weltkrieg

Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde begonnen, nach Lösungen für die Verkehrsprobleme in Berlin zu suchen. Am 15. Februar 1902 wurde die erste Strecke zwischen Warschauer Straße und Zoologischer Garten, mit einem Abzweig zum Potsdamer Platz eingeweiht.

Kurze Zeit später folgten weitere U-Bahn-Bauten.

Nach dem Zusammenschluss vieler eigenständiger Gemeinden zu Groß-Berlin im Jahr 1920 wurden Pläne für eine stadteigene U-Bahn-Strecke, die sogenannte Nord-Süd-Bahn, entworfen.

Die AEG nahm eine eigene U-Bahn, von Gesundbrunnen über Alexanderplatz bis Leinestraße in Neukölln in Angriff.

In den 1930er Jahren kam noch eine U-Bahn-Strecke zwischen Alexanderplatz und Friedrichsfelde hinzu.

Während der Zeit der Berliner Mauer und des Kalten Krieges wurde das U-Bahn-Netz in West-Berlin stark erweitert.

Die U-Bahn-Linie U9 wurde als Nord-Süd-Verbindung unter Umgehung des Ostteils der Stadt geschaffen. Die U7 stellte eine Verbindung zwischen Rudow im Südosten und Spandau im Westen her. Die Linien U6 und U8 wurden erweitert.

In Ost-Berlin wurde nur die Linie E (heute U5) bis an den Stadtrand nach Hönow verlängert.

Nach dem Fall der Mauer wurde das getrennte U-Bahn-Netz wieder zusammengeschlossen, die Geisterbahnhöfe im Ostteil der Stadt wiedereröffnet und Linien verlängert.

Im Bau ist die „Kanzler-U-Bahn“ (U55). Sie fährt zur Zeit nur zwischen Hauptbahnhof Berlin und Brandenburger Tor. Sie soll nach Anschluß an den Alexanderplatz bis nach Hönow fahren und heißt dann U5.