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Nahverkehr

Bus Geschichte in Berlin

Themenübersicht

Geschichte des Berliner Omnibus

 
 
 

Omnibus

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Bus Geschichte Berlin Die Geschichte des Berliner Omnibus reicht bis in das Jahr 1846 zurück.

Der Busverkehr in Berlin wird von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) betrieben.

Die Fahrzeugflotte besteht aus verschiedenen Bustypen wie Eindeckern, Doppeldeckern oder Gelenkbussen.

Die Busse der BVG verkehren auf 198 Linien.

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Vom Pferdebus zum hochmodernen Linienbus in Berlin

Verkehr Berlin

Die Berliner Omnibus-Compagnie erhielt am 30. Oktober 1846 die Genehmigung, fünf innerstädtische Linien mit Pferdeomnibussen zu betreiben.

Bei den Märzrevolutionen im Jahr 1848 wurden die Omnibusse als Barrikaden benutzt und Berliner Omnibus-Compagnie wurde daraufhin zahlungsunfähig.

1862 begann der Betrieb sich wieder zu erholen und zu vergrößern. Am Transport waren 36 Fuhrunternehmen mit 303 Pferdeomnibussen auf 39 Linien beteiligt.

Viele in Berlin bestehenden kleineren Busbetriebe hatten aufgrund der großen Konkurrenz wirtschaftliche Schwierigkeiten.

So wurde 1868 die Allgemeine Berliner Omnibus AG (ABOAG) mit einem Aktienkapital von einer Million Talern gegründet und nahm am 1. Juli den Betrieb von pferdebespannten Omnibussen auf.
 

Geschichte des Berliner Omnibus

Verkehr Berlin

 
Omnibus Bau
Die ABOAG stellte ab 1897 eigene Omnibusse her, indem Pferde-Omnibusse umgebaut und mit einem Elektroantrieb versehen wurden.

1906 wurde ein Büssing Omnibus und 1907 auch noch ein erster Doppeldecker-Omnibus mit 19 unteren und 20 oberen Sitzplätzen erprobt.

1913 wurden eigene Omnibusse mit Benzin-Motor gebaut, wovon die meisten als Doppeldecker hergestellt wurden. Sie erhielten die Typenbezeichnung „RK“.

Im Jahr 1924 wurden bei ABOAG 350 neue Omnibusse mit geschlossenem Oberdeck eingeführt. Diese auch mit Luftreifen erprobten vier Meter hohen Doppeldecker-Omnibusse hatten einen Niederrahmen, die Lenkung links und den Einstieg rechts.

Büssing baute 1927 neue Dreiachser- bzw. Sechsrad-Doppeldecker-Omnibusse, die bis zu 82 Personen befördern konnten. Sie waren derzeit die größten Omnibusse der Welt.

In Berlin Halensee wurde 1929 von Büssing ein Wartungs- und Reparaturbetrieb mit 50 Beschäftigten eingerichtet.
Omnibus Verkehr
Am 19. November 1905 ließ die ABOAG die beiden ersten motorisierten Omnibusse in Berlin verkehren.

Im Jahr 1914 verkehrten in Berlin insg. 336 Omnibusse und bereits 1928 besaß die ABOAG 580 Omnibusse und hatte 4340 Beschäftigte, von denen 1317 Kraftfahrer und 1235 Schaffner waren. Sie betrieb 24 Stadtlinien mit einer Streckenlänge von 253 Kilometern, sechs Vorortlinien über 52 Kilometer und eine Eilstrecke über 11 Kilometer. Die tägliche Fahrleistung betrug etwa 100.000 Kilometer und es wurden rund 600.000 Personen durch Berlin befördert.
Omnibus Betriebshof
1925 erwarb die ABOAG das Gelände der Maschinenfabrik Carl Beermann zwischen Eichenstraße, heutiger Puschkinallee, Flutgraben und Spree (gegenüber dem Osthafen) im heutigen Alt-Treptow.

Im Mai 1925 zog die Hauptwerkstatt für Fahrgestelle aus dem Betriebshof Usedomer-/Jasmunder Straße in die Halle auf den Treptower Betriebshof um.

Nach den Plänen von Franz Ahrens wurde dort 1927 die Omnibus-Hauptwerkstatt der Allgemeinen Berliner Omnibus AG mit zugehörigem Verwaltungstrakt errichtet. Der Betrieb erforderte eine Halle, in der die doppelstöckigen Omnibusse schnell rangiert werden konnten.

Sie war mit 100 Metern Länge und 70 Metern Spannweite (7000 m²) damals die größte freitragende Halle Berlins und eine der größten Europas.

Die beiden großen Konkurrenten, die Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin und die Große Berliner Straßenbahn AG erwarben um 1913 herum jeweils größere Anteile an der ABOAG, so dass die Voraussetzungen für eine Koordination der Verkehrsträger untereinander günstig war. Am 10. Dezember 1928 gingen diese drei Betriebe in die Berliner Verkehrs-AG (BVG) auf.
 
 

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