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| Bürgeramt
(auch Bürgerbüros, Bürgerdienste oder Bürgerservices) sind Einrichtungen
der Stadt Berlin, in der publikumsintensive Dienstleistungen
für die Bürger an einer Stelle zusammengefasst sind. |
| Bürgerämter sollen dazu dienen, die Verwaltung
effizienter und kundenorientierter zu gestalten. |
| Das Konzept beinhaltet zahlreiche städtische
Dienstleistungen unter einem Dach, möglichst wohnortnah, bei
erweiterten Öffnungszeiten und kurzen Wartezeiten. Die Palette
der Aufgaben reicht von der Bearbeitung von Ausweisen und Pässen
über Lohnsteuerkarten, Wohngeld bis zu Renten, Anwohnerparkausweisen,
Sperrmüllkarten und Müllsäcken. |
| In weitergehenden Formen werden entweder
Anträge zu allen wichtigen Aufgaben der Kommunalverwaltung vorgeprüft
oder es werden alle Sozial-, Jugend- und Wohnungspolitischen
Aufgaben einer Kommune dezentral angeboten. Die Verwaltungen
versuchen zunehmend, die gleiche Funktion durch Neue Informationstechnologien
und Online-Kommunikation bzw. Call-Center zu erreichen. |
| Die Beschäftigten haben andere Arbeitsformen
(Gleitzeit, Großraumbüros) und ihre Tätigkeit in Bürgerämtern
ist sowohl mit Arbeitsanreicherungen als auch teilweise mit
höheren Arbeitsbelastungen verbunden. |
| Die Beschäftigten haben andere
Arbeitsformen (Gleitzeit, Großraumbüros) und ihre Tätigkeit
in Bürgerämtern ist sowohl mit Arbeitsanreicherungen als auch
teilweise mit höheren Arbeitsbelastungen verbunden. |
| Zunehmend werden bürgernahe
Leistungen auch auf Serviceportalen angeboten. Diese ermöglichen
eine elektronische Kommunikation, Interaktion und Transaktion
von Bürgern mit der Verwaltung. Dabei gibt es verschiedene Funktionalitäten
und Stufen. Basis sind Zuständigkeitsfinder, die die Ermittlung
von Organisationen oder Diensten ermöglichen. Die Bereitstellung
von einer zentralen Plattform, einer Kundenorientierung und
elektronischer Transaktionen führt zum One-Stop-Shop (One-Stop-Gouvernement). |