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Breitscheidplatz

Breitscheidplatz

Themenübersicht

Breitscheidplatz - Sehenswürdigkeit Berlin

 
 
 

Breitscheidplatz Berlin

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Der Breitscheidplatz ist ein großer öffentlicher Platz in der Innenstadt von Berlin. Zusammen mit dem Kurfürstendamm markiert er das Zentrum des ehemaligen West-Berlin.

Der Breitscheidplatz liegt in Charlottenburg im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zwischen Kurfürstendamm, Budapester Straße und Tauentzienstraße (City West). Durch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist er weltbekannt.

Breitscheidplatz Umgebung

   
 

Bahnhof Zoo

 

Europa-Center

 

Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

 

Weltkugelbrunnen

 

Zoo Palast

   
 

Parkhaus

 

Hotel Palace

 

Restaurant Möwenpick

   

Breitscheidplatz

Lage Anfahrt

Stadtplan

Breitscheidplatz
10789 Berlin - Charlottenburg
U-Bahn: U2
Parkhaus: Ja
Stadtplan
 

Geschichte Breitscheidplatz

Sehenswürdigkeit Berlin

Der Auguste-Viktoria-Platz war der westliche Beginn einer Abfolge von Boulevards und Schmuckplätzen, des sogenannten „Generalszuges“. Ursprünglich verlief auch der Kurfürstendamm über den Platz.
Breitscheidplatz_BerlinAb 1889 hieß der vorher unbenannte Platz nach dem Erfinder des Buchdrucks mit gegossenen Lettern Gutenbergplatz und wurde dann 1892 nach der deutschen Kaiserin in Auguste-Viktoria-Platz umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er dann am 31. Juli 1947 nach dem von den Nationalsozialisten verfolgten Sozialisten Rudolf Breitscheid benannt. Im gleichen Stil wie die kurz zuvor gebaute Gedächtniskirche entstanden zwei einander gegenüberliegende Gebäude, die sich demzufolge „Romanisches Haus“ nannten. 1896 wurde das ältere an der Westseite des Platzes (zwischen Kurfürstendamm und Kantstraße) fertiggestellt, 1899 konnte der Konkurrent an der Ostseite (heute das Europa-Center) ein sehr ähnliches Haus beziehen. Das zweite wurde allerdings weltberühmt, weil hier 1916 das „Romanische Café“ eröffnete. Das Ensemble wurde deshalb auch „Romanisches Forum“ genannt.

Im Zweiten Weltkrieg war nicht nur die Kirche, sondern auch die Randbebauung stark zerstört worden. Beim Wiederaufbau wurde das Erscheinungsbild nach den Vorstellungen der 1950er Jahre stark verändert. Die damalige Konzeption sah eine dominante Rolle des Autoverkehrs vor. Zwischen Gedächtniskirche und Europa-Center wurde eine wichtige Hauptverkehrsverbindung (die sogenannte „Schnalle“) geführt. Damit sie die Fahrzeuge kreuzungsfrei in die Budapester Straße leiten konnte, wurde ein Straßentunnel angelegt.1978 wurde mit einer Verbesserung der Nutzung und Aufenthaltsqualität begonnen. Die trennende Straßenverbindung vor dem Europa-Center wurde geschlossen und durch einen Fußgängerbereich ersetzt, sodass der Platz entlang der Tauentzienstraße durchgehend begehbar ist. Der den Platz von der Budapester Straße und dem nördlich gelegenen sogenannten „Bikini-Haus“ trennende Straßentunnel wurde 2006 zugeschüttet.
 

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