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Bodemuseum

Bode-Museum

Themenübersicht

Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Münzkabinett

 
 

Bodemuseum in Berlin

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Das Bode-Museum, 1904 als Kaiser-Friedrich-Museum eröffnet, gehört zum Ensemble der Museumsinsel in Berlin und damit zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Es beherbergt die Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst und das Münzkabinett.

Am 17. Oktober 2006 wurde es nach knapp sechsjähriger Renovierung wiedereröffnet und am 19. Oktober der Öffentlichkeit übergeben.

Das Bode-Museum ist Teil der Museumsinsel in Berlin.

Bode-Museum Berlin

 

 
  Erbaut: 1904
  Architekt: Ernst von Ihne
  Baustil: Neobarock
   
 

Basilika im Bode-Museum

   

Bode-Museum Umgebung

   
 

Hotels am Bode Museum

   
Das Bode-Museum beinhaltet:
  • Münzkabinett
  • Byzantinische Kunst
  • Skulpturensammlung

Bode-Museum

Adresse Öffnungszeiten Eintrittspreise Anfahrt

Stadtplan

Am Kupfergraben 1
10178 Berlin - Mitte

Täglich:
10:00-18:00 Uhr

Do: 10:00-22:00 Uhr
Normal: 8 EUR
Ermäßigt: 4 EUR
U-Bahn: U6
S-Bahn: S5,S7,S9,S75
Stadtplan Berlin
 

Das Bode-Museum in Berlin

Museum Berlin

Bode-Museum BerlinDer Gedanke, ein Kunstmuseum zu bauen, entstand um 1871 am kaiserlichen Hof in Berlin, im Umfeld des langjährigen Kronprinzen, des späteren „99-Tage-Kaisers“ Friedrich III.. Konkrete Vorschläge dazu kamen von Wilhelm von Bode.

Der Hofarchitekt Ernst von Ihne errichtete den Museumsbau zwischen 1897 und 1904 für die von Bode aufgebaute Skulpturen- und Gemäldesammlung, deren Anfangsbestände auf die Kunstkammern der Kurfürsten von Brandenburg zurückgehen.

Am 18. Oktober 1904, am Geburtstag Friedrichs III., der 1888 gestorben war, eröffnete das Museum.

Das Bauwerk im Stil des Neobarock steht auf der nordwestlichen Spitze der Museumsinsel, auf einem unregelmäßig dreieckigen Grundstück von 6.000 m².
Der Architekt hat es jedoch verstanden, den Eindruck eines völlig symmetrischen und gleichschenkligen Gebäudes zu vermitteln, ausgerichtet auf den halbrunden, von einer Kuppel überwölbten Eingangstrakt, zu dem Brücken über die beiden Spreearme führen. Der Bau ist mit Rackwitzer, Alt-Warthauer, Wünschelburger und Friedersdorfer Sandstein (alle entstanden in der Kreidezeit)aus Schlesien verkleidet. Ein mit Fenstern versehener Quadersockel und zwei weitere, durch korinthische Halbsäulen und übergiebelte Risalite gegliederte Etagen steigen direkt aus der Spree empor. Die Attika bekrönen Allegorien der Künste und berühmter Kunststädte von den Bildhauern August Vogel und Wilhelm Widemann.
Bode-MuseumDurch die Anlage mehrerer Quergebäude entstanden fünf Innenhöfe.

Hinter dem Foyer beginnt mit der die Mittelachse des Hauses eine eindrucksvolle Raumfolge: zunächst die Große Kuppelhalle, mit weit geschwungenem Treppenaufgang und der galvanoplastischen Kopie von Andreas Schlüters Reiterstandbild des Großen Kurfürsten (angefertigt 1904 von der WMF) im Zentrum. Darauf folgt die n Figuren, die einst auf dem Dach der von Schlüter erbauten, später zerstörten Villa Kamecke in der Dorotheenstraße standen.

Das nächste ist die Basilika im Stil der italienischen Renaissance, in den Seitenkapellen religiöse Bildwerke wie die farbigen, glasierten Terrakotten von Luca della bia und der Auferstehungsaltar aus Florenz. Den Abschluss bildet die Kleine Kuppelhalle, mit einem Treppenhaus im Rokokostil und den Marmorstatuen Friedrichs des Großen und fünf seiner Generäle. In dieser Flucht repräsentativer Räume fanden einst auch Feierlichkeiten statt, zu denen die Hofgesellschaft und wohlhabende bürgerliche Mäzene geladen waren.
In den eigentlichen Ausstellungsräumen hatte Bode dichte, geschlossene Ensembles aus Skulpturen, Gemälden, Möbeln und kunstgewerblichen Objekten zusammengestellt, wie sie früher in großbürgerlichen Privatsammlungen üblich waren. Dazu kamen innenarchitektonische Details wie Portale, Marmorböden, Kassettendecken, Kamine und Altäre, die er vorwiegend in Italien für seinen Museumsneubau zusammengekauft hatte. Mit diesen Räumen wollte Bode den Besuchern die Stimmungen vergangener Epochen nahebringen. Er verfolgte mit den Stilräumen (Period Rooms) ein museumspädagogisches Konzept, das auch Ludwig Hoffmann dem Neubau des Märkischen Museums zugrunde legte – nicht weit entfernt spreeaufwärts, nahezu zur gleichen Zeit und mit noch größerer Konsequenz, nämlich auch im äußeren Erscheinungsbild seines Bauwerks.
Zur Erinnerung an Friedrich III. wurde das Haus Kaiser-Friedrich-Museum genannt. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude schwere Schäden. Nach Kriegsende 1945 bezeichnete man es als Museum am Kupfergraben. Seit 1956 trägt es den Namen seines Initiators und ersten Direktors. Hier waren zeitweilig das Ägyptische Museum mit seiner Papyrussammlung, das Museum für Ur- und Frühgeschichte, eine Gemäldegalerie, eine Skulpturensammlung und das Münzkabinett untergebracht.
 
 

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