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Bürger von Berlin

 
 
 

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Bürger von Berlin Die Stadt Berlin hat derzeit rund 3,4 Millionen Bürger und ist damit die mit Abstand bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands, größer als die Städte Hamburg und München zusammen.

Der urbanisierte Großraum reicht über die Berliner Landesgrenzen hinaus und umfasst etwa 3,7 Millionen, die Metropolregion Berlin/Brandenburg über 4,4 Millionen Einwohner.

Bürger von Berlin

   
  Einwohner: knapp 4 Millionen Bürger
   
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Bürger von Berlin

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Bis Mitte des 17. Jahrhunderts war die Berliner Gegend nur spärlich bevölkert. Der Dreißigjährige Krieg hatte die Bevölkerung Berlins noch einmal etwa halbiert. Doch nachdem Kurfürst Friedrich Wilhelm 1640 die Regierungsgeschäfte von seinem Vater übernommen hatte, holte er unter anderem viele Hugenotten aus Frankreich in die Region. So stieg die Bevölkerung von rund 6.000 um 1648 auf rund 57.000 im Jahr 1709. Die Bevölkerung wuchs nun stetig, sodass Berlin 1740 zur Großstadt und um 1875 zur Millionenstadt wurde.

Mit dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 stieg die Bevölkerungszahl durch Eingemeindung bisher unabhängiger Städte und Dörfer auf fast vier Millionen an.

Diese Grenze war bereits wenige Jahre später überschritten und erreichte 1942 mit 4,48 Millionen ihren Höhepunkt. Durch den Zweiten Weltkrieg fiel die Zahl wieder und liegt seitdem recht konstant zwischen 3,1 und 3,5 Millionen Einwohnern. 1,7 Millionen Berliner haben die Stadt nach der Wiedervereinigung (seit 1991) verlassen, 1,8 Millionen Menschen sind zugezogen und haben damit für einen umfangreichen Bevölkerungsaustausch gesorgt.

Auch heute noch hat Berlin eine in Deutschland weit überdurchschnittliche räumliche Bevölkerungsbewegung. Allein im Jahr 2004 zogen 115.267 Menschen nach Berlin, darunter 42.063 aus dem Ausland. Gleichzeitig verließen 113.581 Berliner die Stadt, davon 31.244 in Richtung Ausland.

Berlin war schon immer eine Einwanderungsregion. Nach den Hugenotten im 17. Jahrhundert folgten seit Mitte des 19. Jahrhunderts viele Slawen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Gastarbeiter aus Südeuropa und der Türkei nach West- und Vertragsarbeiter vor allem aus Vietnam nach Ost-Berlin. Seit den 1980er-Jahren machten sich viele russlanddeutsche Spätaussiedler und seit der Wiedervereinigung schließlich Juden aus der Ukraine und Russland hierher auf den Weg.

Heute leben in der Stadt Bürger aus rund 190 Staaten. Außerdem war und ist Berlin aufgrund der politischen und kulturellen Bedeutung ein Zuzugsgebiet für viele Deutsche aus anderen Regionen.

West-Berlin war zur Zeit der Teilung durch die Freiheit von der Wehrpflicht ein Anziehungspunkt für junge Männer – nicht nur der 68er-Bewegung – die der Wehrpflicht entgehen wollten. Kreuzberg bildet aufgrund der dichten Besiedlung und niedrigen Mieten einen Schwerpunkt sowohl der türkischen als auch der alternativen Kultur.

In Berlin lebt mit rund 200.000 Personen die weltweit größte türkische Gemeinde außerhalb der Türkei.
 

Mundart in Berlin

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Die Mundart Berlinisch oder Berlinerisch wird im allgemeinen als eine Varianz des mitteldeutschen Berlin-Brandenburgischen gesehen, die in Berlin und im Berliner Umland gesprochen wird und auch nur in Berlin übliche Sprichworte oder dort geprägte Redewendungen enthält. Sprachwissenschaftlich handelt es sich bei dem Dialekt tatsächlich um einen Metrolekt, eine städtische Sprachmischung, die nicht regionalen Ursprungs ist, sondern durch Mischung von Dialekten unterschiedlicher Herkunft entstanden ist. Tatsächlich ist das heutige Brandenburgische eine Varianz des Berliner Metrolekts. Das Berlinerische nahm durch den Zuzug vieler Bevölkerungsgruppen etliche Wörter und Redewendungen aus anderen Sprachen und Dialekten wie dem Flämischen, Französischen und dem Jiddischen auf. Das Berlinische war in der Geschichte überwiegend Sprache der einfachen Leute, die Bildungsschicht bemühte sich stets um einwandfreies Hochdeutsch.

Viele Neuberliner nahmen zwar Teile des Berlinischen an, aber die ständige Verwendung wurde als "unfein", "proletarisch" oder "dumm" betrachtet.

In der DDR änderte sich diese Einstellung teilweise, sodass Berlinisch auch in gebildeten Kreisen teilweise gepflegt wurde. Dadurch finden sich die Zentren der verstärkten Verwendung heute vor allem in den Ostbezirken, den alten westlichen Arbeiterbezirken und dem Umland. Unverändert wird die Sprache in Berlin von Zuwandererwellen geprägt, wodurch die verwendete Umgangssprache unbeständig bleibt.

In einem großen Teil der heutigen Vorortbezirke Berlins wurden wie im umliegenden Brandenburg bis ins 20. Jahrhundert Dialekte des Niederdeutschen, genauer des Märkisch-Brandenburgischen gesprochen, die allerdings im Zuge der Verstädterung der Vororte und durch die auch linguistische Ausstrahlung der Metropole Berlin heute weitgehend verdrängt und durch mitteldeutsche Dialekte bzw. einen berlinisch geprägten Regiolekt des Standarddeutschen ersetzt sind.
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Religion in Berlin

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Von den 3,4 Millionen Einwohnern Berlins sind etwa 59 % konfessionslos, 21,5 % evangelisch, 9,3 % katholisch, 2,7 % bekennen sich zu einer anderen christlichen Konfession, 6,3 % zum Islam, 0,6 % gehören einer weiteren Religion an.

Berlin ist der Sitz des katholischen Erzbischofs des Erzbistums Berlin, sowie der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Als Reaktion auf die Zwangsvereinigung (Union) zwischen der lutherischen Kirche und der reformierten Tradition entstand im 19.Jahrhundert die altlutherische Kirche, die heute im Stadtgebiet mit acht Kirchengemeinden unterschiedlicher Größe vertreten ist.
Ebenfalls in Berlin ansässig sind ein russisch-orthodoxer und ein bulgarisch-orthodoxer Bischof, die meisten anderen orthodoxen und altorientalischen Nationalkirchen sind ebenfalls mit Gemeinden vertreten.

Mit mindestens fünf regelmäßigen Messorten haben auch die katholischen Altritualisten in Berlin ihre stärkste Präsenz im deutschsprachigen Raum. Ferner existiert in Berlin-Wilmersdorf eine alt-katholische Gemeinde, die auch in der Alt-Schöneberger Dorfkirche zu Gast ist.

Baptisten gibt es in Berlin seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, mit ihren 36 Gemeinden bilden sie heute die größte Freikirche der Bundeshauptstadt. Unter anderem gibt es auch 29 Gemeinden der Neuapostolischen Kirche. Es gibt sechs Gemeinden der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Die Berliner Mennonitengemeinde besteht seit 1887. In Berlin befindet sich der Sitz der Religions­gemeinschaft der Zeugen Jehovas. Seit Anfang 2007 ist zusätzlich die Glaubensgemeinschaft Scientology mit einer Hauptstadtrepräsentanz vertreten, deren Eröffnung zu Protesten führte.

Darüber hinaus befinden sich heute über elf Synagogen, mehrere buddhistische Tempel und 76 Mo­scheen in der Stadt.

In Berlin sind viele humanistische und atheistische Vereinigungen vertreten. So haben der Humanistische Verband Deutschlands und die Humanistische Akademie Deutschland ihren Sitz in Berlin.
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Persönlichkeiten von Berlin

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Ehrenbürger sind in der Liste der Ehrenbürger von Berlin aufgeführt, in der Stadt geborene Persönlichkeiten in der Liste der Söhne und Töchter der Stadt Berlin, Biografien von Menschen mit deutlichem Bezug zu Berlin werden in der Kategorie Person (Berlin) gesammelt. Die Stadtoriginale sind unter Berliner Originale zusammengefasst, wichtige Politiker finden sich in der Auflistung Regierender Bürgermeister von Berlin und in der Liste der Senatoren von Berlin.
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