Wohnsitz ummelden

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Einwohnermeldeamt Berlin

Einwohnermeldeamt Berlin - Wohnsitz ummelden

Das Meldewesen umfasst die Pflicht der Bürger, die eine Wohnung haben, sich bei der Meldebehörde in ihren Berliner Bezirk anzumelden.

 

Einwohnermeldeamt

Das Einwohnermeldeamt führt die Melderegister. Deren Daten bilden die Grundlage für verschiedenste Verwaltungsverfahren der Kommunen, der Länder und des Bundes, aber auch für Auskünfte an Privatpersonen sowie die Wirtschaft.

Das Meldewesen ist das "informationelle Rückgrat" einer modernen, bürgerorientierten Verwaltung.

Zuständiges Einwohnermeldeamt

Welches Einwohneramt für Sie zusändig ist erfahren Sie unter der Rubrik Einwohnermeldeämter nach Postleitzahl. →
[Einwohnermeldeämter nach Postleitzahl].

Formulare

Formular - Wohnsitz ummelden

Formular zur Wohnsitz Anmeldung in Berlin Formular zur Wohnsitz in Berlin Abmeldung

Das ausgefüllte Formula bitte an das für Sie zuständige Einwohnermeldeamt (Wohnortnähe) senden.

Erläuterung zur Wohnsitz Ummeldung in Berlin

Wohnsitz ummelden ist Pflicht

Wer in Deutschland wohnt, muss seinen Wohnsitz bei dem hierfür zuständigen Einwohnermeldeamt anmelden.

Wenn Sie innerhalb von Berlin den Wohnsitz wechseln, müssen Sie das zuständige Einwohnermeldeamt informieren. Dafür gibt Ihnen das Bürgeramt in der Regel eine Woche Zeit, in manchen Fällen auch zwei Wochen.

Melden Sie Ihren Wohnsitz erst nach dieser Frist um, kann ein Ordnungsgeld verhängt werden, dessen Höhe im Ermessen des Amtes liegen. Versäumen Sie die Frist nur um wenige Tage oder Wochen, drücken viele Bürgerbüros in der Regel ein Auge zu oder belassen es bei einer Strafgebühr von 10 bis 30 Euro. Überschreiten Sie die Meldefrist jedoch um mehrere Monate, kann der Griff ins Portemonnaie deutlich empfindlicher ausfallen. Das Einwohnermeldeamt kann ein Ordnungsgeld von bis zu 500 Euro verhängen.

Persönlich oder schriftlich ummelden

Der Gang zum örtlichen Einwohnermeldeamt ist in der Regel Pflicht, da auf dem Amt auch die neue Anschrift im Personalausweis eingetragen wird. Vergessen Sie dabei nicht, Ihren Personalausweises mitzunehmen.

Wohnsitz ummelden innerhalb von einer Woche nach Umzug

Falls Ihr Umzug einen Ortswechsel beinhaltet, melden Sie sich bitte innerhalb von einer Woche nach Einzug beim neuen Einwohnermeldeamt an.

Manche Gemeinden geben Ihren Neubürgern hierfür auch zwei Wochen Zeit, aber im Regelfall beträgt die Anmeldefrist lediglich eine Woche. Falls Sie die Frist versäumen, müssen Sie unter Umständen ein empfindliches Bußgeld zahlen. Die Fälligkeit und Höhe einer solchen Strafzahlung liegen aber im Ermessen Ihres Einwohnermeldeamts.

Das Wohnsitz ummelden ist aber darüber hinaus auch Voraussetzung für weitere Behördenakte wie zum Beispiel das Zulassen eines Kfz, der Erwerb eines Führerscheins, die Beantragung eines Führungszeugnisses oder die Zustellung der Lohnsteuerkarte.

Erfolgt die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt nicht oder verspätet, kann dies zu Problemen bei den genannten Amtsvorgängen führen.

Notwendige Unterlagen zum Ummelden beim Einwohnermeldeamt

● Personalausweis(e) der anzumeldenden Person(en)

● Eventuell Ummeldeformular

Wohnsitz ummelden durch Vertreter

Falls Sie nicht die Möglichkeit haben, die Wohnsitz-Ummeldung persönlich vorzunehmen, können Sie auch einen Vertreter schicken. Dieser benötigt allerdings zusätzlich zu den oben aufgeführten Originalunterlagen eine schriftliche Vollmacht von Ihnen.

Das Meldeformular muss allerdings persönlich von Ihnen unterzeichnet werden. Die Vertretung gilt also nur für die Einreichung der Meldeunterlagen, nicht aber für die Ummeldung selbst. Eine Ausnahme hiervon stellt das Ummelden einer Familie dar. Hier genügt es, wenn ein Familienoberhaupt die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt durchführt.